Neuer Vorstand in Schönheide

Entscheidung vertagt: 1:1 zwischen Wölfen und DrachenEntscheidung vertagt: 1:1 zwischen Wölfen und Drachen
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Auf der mit Spannung erwarteten außerordentlichen Mitgliederversammlung des EHV Schönheide wurden am Samstag, 26. Mai, die Weichen in Richtung Zukunft für den Schönheider Eishockeysport gestellt. Nachdem am 28. April der bisherige Vorstand des EHV Schönheide erklärte, für eine weitere Amtszeit nicht mehr zur Verfügung zu stehen, hatte sich ein kleiner Personenkreis dazu entschieden, das Heft in die Hand zu nehmen. Mit Unterstützung des alten Vorstandes, allen voran der langjährige Vereinspräsident Wolfgang Schädlich, ist es gelungen, ein junges und motiviertes Team zu finden.

Das Amt des Vereinspräsidenten wird durch den 32-jährigen Verwaltungsfachwirt Kai Wilhelm besetzt. Wilhelm wurde in Erlabrunn geboren, wohnt in Schönheide und arbeitet als Hauptamtsleiter in der Stadtverwaltung Bad Elster. Zuvor arbeitete er im Ordnungsamt der Gemeindeverwaltung Schönheide und ist zusätzlich seit 2004 stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion Aue-Schwarzenberg sowie seit 2005 stellvertretender Gemeindewehrleiter der Schönheider Feuerwehr. Ihm zur Seite steht als erster Vizepräsident Silvio Sprafke. Der ebenfalls 32-jährige Stützengrüner ist seit 2003 Mitglied beim EHV Schönheide und war in den vergangenen Spielzeiten im Webteam des EHV tätig. Als dritte Kraft im Boot und auf die Position des zweiten Vizepräsidenten wurde der 35-jährige Schönheider Markus Gläß gewählt. Zwar als Neumitglied beim EHV Schönheide, aber mit seiner Erfahrung aus den letzten Regionalligaspielzeiten als Pressesprecher und Webmaster des Vereins wird er sich vor allem auf den sportlichen Bereich konzentrieren. Die Position des Schatzmeisters beim EHV Schönheide wird für die Zukunft in weibliche Hände gelegt. Mit der 35-jährigen Jacqueline Leistner aus Stützengrün konnte eine erfahrene Fachkraft auf dem Gebiet der Finanzen gewonnen werden. Den Berat bilden Karl-Heinz Lenk, Holger Lenk und Heiko Tischler.

Der neue Vorstand will in den nächsten Wochen ein neues Finanzkonzept für die Eishallenbetreibung bei der örtlichen Kommune abgeben und auch den Kontakt zu den Sponsoren aufnehmen. Parallel dazu werden die Planungen für den anstehenden Spielbetrieb organisiert, bei welchem der EHV Schönheide von einer weiteren Teilnahme in der Regionalliga Nordost ausgeht. In diesem Zusammenhang hoffen die Beteiligten bei der für Mitte Juni geplanten Ligentagung noch auf eine Änderung der angestrebten Ligeneinteilung und des Spielmodus. Einen entsprechenden Vorschlag wird der EHV Schönheide in den nächsten Tagen sowohl den entsprechenden Landesverbänden als auch allen geplanten Teilnehmern der Regionalliga Nordost schriftlich zukommen lassen.

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