Nervenkrimi in Halle - Chancenlos in Rostock

Erfurt mit weiteren NeuzugängenErfurt mit weiteren Neuzugängen
Lesedauer: ca. 1 Minute

Einen wahren Nervenkrimi erlebten die Zuschauer am Freitagabend am Gimritzer Damm in Halle bei der 6:7-Niederlage der Black Dragons Erfurt beim ESC Halle 04. Zunächst sah alles nach einem knappen Sieg der Gastgeber noch in der regulären Spielzeit aus. Und doch es sollte anders kommen. Kai Fischer hatte längst sein Tor zugunsten eines sechsten Stürmers geräumt, dies konnten die Gastgeber jedoch nicht zu einem Empty Net Goal nutzen und so passierte das was keiner mehr erwartete. Eine Sekunde vor Spielende scheiterte zunächst noch Tim Donnelly am Hallenser Goalie Schnelle, dieser konnte den Puck allerdings nicht festhalten und servierte Halloun den Puck auf den Schläger. Der Erfurter ließ sich nicht lange bitten und vollstreckte zum nicht mehr erwarteten Ausgleichstreffer für die Gäste.

Vorangegangen war ein Spiel, das hin- und herwogte. Während die Drachen den besseren Start ins Spiel erwischten, Marak erzielte nach gut 90 Sekunden bereits die Führung, konnten die Gastgeber postwendend wieder ausgleichen. Doch wieder legten die Drachen vor und Zander brachte die Gäste erneut in Front. Nach 27 Spielminuten konnten die Gastgeber erstmals in Führung gehen, doch schlugen die Drachen erneut zurück. Mit einem Doppelschlag innerhalb von 62 Sekunden durch Masche und Johannhardt (36., 37.) erzielten die Gäste die erneute Führung. Halle konnte nach 49 Minuten erneut ausgleichen und nach 55 Minuten in Führung gehen. Dann kam es zu den oben bereits beschriebenen Szenen. Im Penaltyschießen hatten die Gastgeber das bessere Ende für sich.

Im Sonntagsspiel beim Spitzenreiter in Rostock war wieder einmal nicht zu holen. Mit 9:4 behielten die Rostocker am Ende deutlich die Oberhand. Den Grundstein legten die Piranhas bereits im ersten Drittel, als man dem zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich eine 5:1-Führung folgen ließ. Auch der Mittelabschnitt ging mit 3:0 deutlich an die Piranhas. Erst als die Rostocker im letzten Drittel einen Gang zurück schalteten konnten die Drachen nochmals etwas Ergebniskosmetik betreiben. Mehr war für Erfurt nicht zu holen. So blieb es bei nur einem Punkt an diesem Wochenende auf der Habenseite.

Torschützen für Erfurt: in Halle: Marak, Zander, Masche, Johannhardt, Otte, Halloun; in Rostock: Marak (2), Masche, Geist.