Nach Sieg in Moers auch den Spitzenreiter bezwungen

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In der sehr eintönigen Partie scheiterten die Dukes im ersten Drittel zunächst noch am eigenen Unvermögen und an Robin Heinrich, dem hervorragenden Torwart der Gastgeber. Doch im zweiten Spielabschnitt kippte das Momentum zu Gunsten der Dukes. Gegen dezimierte und überforderte Moerser sorgten Engler (35) und Schmidt (40.) für das 2:0 nach dem zweiten Drittel. Im letzen Spielabschnitt brachen dann bei Moers alle Dämme und Dörr, Sasek und nochmals Schmidt sorgten auch für den in dieser Höhe verdienten 5:0-Endstand.

Einen Eishockey-Krimi lieferten die Dukes kaum 24 Stunden später am Sonntag im Heimspiel gegen die bislang ungeschlagenen Bären aus Neuwied. Gegen Herne, im Spitzenspiel am Freitag noch mit 4:2 siegreich, wollten die Gäste auch in Darmstadt die makellose Bilanz fortführen. Doch daraus wurde nichts. Trotz optischer Überlegenheit der Gäste erzielte Darmstadts Lingenfelser in Überzahl das 1:0 in der zehnten Minute. Neuwied blieb optisch überlegen, brachte sich jedoch auch mit Strafzeiten immer wieder aus dem Konzept. Die Dukes wirkten während des ganzen Spieles wesentlich disziplinierter.

So dauerte es auch bis zur 25. Minute bis Neuwied den hervorragenden Doroschenko erstmalig durch Stroecks bezwingen konnte. Die Freude der Bären währte jedoch nur kurz, denn Parejo stellte in der 29. Minute den alten Abstand wieder her. Leider verpassten es die Dukes, einige hochprozentige Chancen zu nutzen. Der 2:2-Ausgleich durch Kiedewicz war die logische Folge. Als Neuwied im letzten Drittel dann das 3:2 wiederum durch Kiedewicz (46.) erzielte, sah man sich bei Darmstadt an die späten Niederlagen gegen Herne und Grefrath erinnert. So wäre es dann auch gekommen, wenn nicht Lingenfelser 17 Sekunden vor Schluss in Überzahl der Ausgleich gelungen wäre und das anschließende Penaltyschießen erzwungen hätte.

Hierbei hatte dann Darmstadts Engler die besseren Nerven und bezwang Neuwieds ausgezeichenten Torwart Kai Kühlem im entscheidenden ersten Tie-Break.

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