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Zwar gewannen die Rostock Piranhas ihr einziges Punktspiel des Wochenendes mit 6:2 (2:0, 2:1, 2:1) gegen den ECC Preussen Juniors Berlin und verkürzten damit den Rückstand auf Tabellenführer Leipzig, die zeitgleich in Halle verloren, um drei Punkte, ihrem selbstgestellten Anspruch, Meister der Regionalliga Nordost werden zu wollen, konnten die Piranhas mit der gestern Abend abgerufenen Leistung aber nicht gerecht werden.

Dabei starteten die mit nur fünf Verteidigern angetretenen Piranhas – Tokarev fehlte wegen einer Sperre, Blaha übernahm eine Doppelaufgabe im ersten und im dritten Block – furios in die Partie: der für den ebenfalls fehlenden Michalek in die erste Reihe gerückte Sascha Hainke erzielte schon in der ersten Minute das 1:0. Die sehr zahlreich angereisten Piranhas-Fans waren noch gar nicht richtig mit dem Jubeln fertig, da hatte Marc Garthe bereits auf 2:0 erhöht. Und wieder nur wenige Augenblicke später hatten die Piranhas-Fans erneut den Torschrei auf den Lippen, doch ein Preußen-Verteidiger konnte den gefährlich Richtung Tor trudelnden Puck noch von der Linie kratzen. Danach nahmen mehr und mehr die Preußen das Heft des Handelns in die Hand. Begünstigt durch zu viele Strafzeiten, die die Piranhas sich jetzt leisteten, erspielten sich die Gastgeber einige gute Tormöglichkeiten. Doch sogar bei zwei 5:3-Überzahlsituationen, eine davon fast zwei Minuten lang, gelang ihnen auch dank des stark haltenden Branislav Hippik kein Tor. In der 15. Minute hatten die Piranhas noch einmal die große Möglichkeit zu erhöhen, doch David Hördler versagten anscheinend die Nerven – er konnte einen Schneider-Pass nicht im leeren Tor unterbringen. So ging es mit dem 2:0 in die Kabinen.

Zum zweiten Drittel wechselten die Berliner den Goalie. Für Robert Pahlken stand jetzt Stefan Leibrandt im Tor. Doch auch er musste zu Beginn des Drittels gleich zwei Gegentreffer einstecken. Vojcak und Stratmann waren für die Piranhas erfolgreich. Jetzt schien es so, als konnten die Piranhas endlich ihr gefährliches Angriffsspiel aufziehen, doch ein Konter nach einem Fehler von Paepke brachte das 4:1. Branislav Hippik, der offenbar auf einen weiteren Shutout spekuliert hatte, bei dieser Situation jedoch machtlos war, zeigte sich darüber besonders verärgert. Danach plätscherte das Spiel mit viel Geplänkel in der neutralen Zone und wenigen Aufregern wenig ansehnlich vor sich hin.

Daran änderte sich auch im Schlussdrittel nicht mehr viel. Diesmal jedoch schossen die Piranhas ihre Tore nicht zu Beginn, sondern zum Ende des Drittels. Wieder waren Vojcak und Stratmann erfolgreich. Jetzt schienen die Piranhas noch einmal aufgewacht zu sein und entwickelten mächtigen Zug zum Tor. Doch den Schlusspunkt setzten die Preußen: Dennis Thielsch stellte kurz vor Ultimo den 6:2-Endstand her.

Tore: 0:1 (0:44) Hainke (Bartanus, Blaha), 0:2 (3:11) Garthe (Paepke), 0:3 (21:04) Vojcak (Schneider), 0:4 (26:41) Stratmann (Garthe, Blaha), 1:4 (28:02) Petters (Grundmann, Weise), 1:5 (54:39) Vojcak (Schneider, Hördler), 1:6 (57:24) Stratmann (Hippik), 2:6 (58:45) Thielsch (Leciejewski). Strafen: Rostock 12, Berlin 12. Zuschauer: 357.

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