Nach acht Jahren wieder nach Ratingen

EVD setzt sich gegen Neuss durchEVD setzt sich gegen Neuss durch
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Das hat Shannon McNevan gelernt: „Solche Derbys sind für die Fans wirklich wichtig”, sagt der Sportliche Leiter der Füchse vor dem heutigen Spiel des EV Duisburg um 20 Uhr in der Regionalliga bei den Ratinger Ice Aliens. Dabei ist es nun schon über achteinhalb Jahre her, dass der EVD zu einem Pflichtspiel am Sandbach antrat. Ohne es wirklich zu wissen, hat der Kanadier recht. Noch immer ist den Anhängern in Erinnerung, wie sich Christian Hommel vor Freude in die Plexisglasbande der Duisburger Fanecke stürzte, als er im Play-off-Halbfinale der Oberliga in Ratingen traf.

Und spannend wird das Derby allemal. Denn die Außerirdischen gehören zu den besten Teams der Liga. „Außerdem kennen sich die Spieler seit Jahren, haben schon oft miteinander und gegeneinander gespielt. So etwas ist immer interessant.”

Ob McNevan – wie schon in Essen – aufläuft, steht nicht fest. „Ich spiele nur, wenn es verletzungsbedingt notwendig ist. Ich will niemandem den Platz wegnehmen.” Ein Problem sieht der 27-Jährige im Hin und Her nicht. „Das wäre nur eines, wenn ich dauernd spielen würde, nur weil ich es wollte.” Da aber Alexander Engel und Michael Hrstka angeschlagen sind, könnte sein Einsatz nötig sein.

Unklar ist noch, ob Czeslaw Panek von der Position desjenigen, der lediglich offiziell den Spielberichtsbogen als Coach unterschreibt, tatsächlich zum richtigen Trainer aufsteigt. „Das wollen wir in der kommenden Woche entscheiden. Er ist auf jeden Fall eine Option, da er sich bestens in der Liga auskennt – auch wenn es schwierig ist, einen Trainer zu haben, dessen Sohn im Team spielt”, so McNevan.

Am Sonntag (18.30 Uhr) ist der Tabellenletzte Young Lions Frankfurt zu Gast. „Es ist schwierig, in solchen Spielen die Erwartungen zu erfüllen, weil jeder sagt, man muss viele Tore machen. Wir wollen auf jeden Fall versuchen, uns keine schlechten Angewohnheiten anzueignen, wenn wir auf solche Mannschaften treffen”, so McNevan. (the)

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