Mühsamer Auswärtssieg zum Start

Angstgegner Grefrath geschlagen – aber Pokalsieg verpasstAngstgegner Grefrath geschlagen – aber Pokalsieg verpasst
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Hochklassig war das Spiel nicht, das sich die Herforder Ice Dragons und die Nordhorner Bullydogs am Sonntag in der Verbandsliga lieferten, dafür kampfbetont und spannend bis zum Schluss. Am Ende setzten sich die Ice Dragons auswärts glücklich, aber nicht unverdient mit 5:4 (2:2, 2:1, 1:1) durch.

Die Ice Dragons zeigten sich mal wieder als Blitzstarter. Nur 78 Sekunden waren gespielt, als Nils Bohle das 1:0 erzielte. Da jedoch die Abstimmung in der Mannschaft nicht so ganz stimmte, brachte diese Führung keine Sicherheit, im Gegenteil, Kai Frenzel im Herforder Tor hatte mehr zu tun als ihm lieb war. In der elften Minute musste er dann das erste Mal hinter sich greifen. Dennis Lesage erzielte den zu diesem Zeitpunkt verdienten Ausgleich. Vom Gegentreffer geschockt ließen sich die Ice Dragons nur 30 Sekunden später erneut düpieren, diesmal war Christopher Hillen erfolgreich. Doch die Ice Dragons kämpften sich zurück ins Spiel. In der 15. Spielminute glich Patrick Preuße aus.

Das zweite Drittel begann dann gut für die Hausherren. In der 25. Minute gingen sie durch Ludwig Synowiec erneut in Führung. Die Bullydogs drückten nun auf eine Vorentscheidung, doch Herford konterte. Einen dieser Konter, Lucas Klein war mit der Scheibe auf dem Weg zum Nordhorner Tor, konnten die Gastgeber nur durch ein Foul stoppen. Das Schiedsrichtergespann entschied auf Penalty. Und den verwandelte Gordon Nickel sicher zum 3:3-Ausgleich. Kurz darauf gab nach einem Foul von Ludwig Synowiec an Nils Bohle eine kleine „Meinungsverschiedenheit“ zwischen den beiden Spielern, die der Schiedsrichter in dem Fall zu hart ahndete und gegen beide eine „5 plus Spieldauer“ aussprach. So verloren beide Mannschaften einen Leistungsträger. Da das vorhergehende Foul von Ludwig Synowiec noch mit einer zusätzlichen 2-Minuten-Strafe geahndet wurde, waren die Ice Dragons nun in Überzahl und nutzten diese innerhalb nach wenigen Sekunden. Kapitän Michael Reim traf zum 4:3.

Im letzten Drittel merkte man nun den Ice Dragons an, das sie den Sack zumachen wollten. Sie drückten auf die Entscheidung, luden aber durch ungenaue Spielweise ein ums andere Mal die Hausherren zu Kontern ein. Doch während Kai Frenzel hinten alles hielt, musste der Marek Hanisz im Nordhorner Tor hinter sich greifen. Andreas Doppleb sorgte mit dem 5:3 für die Vorentscheidung. Benedikt Hüsken brachte Nordhorn noch einmal heran, doch es blieb beim Sieg des Herforder EV.