Moskitos Essen stoppen Siegesserie des KJEC

Bulldogs gelingt Derbysieg im PenaltsyschießenBulldogs gelingt Derbysieg im Penaltsyschießen
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Es ist passiert: Am Freitag musste der Königsborner JEC bei den Moskitos Essen die erste Niederlage einstecken. Vor fast 800 Zuschauern unterlagen die Bulldogs am Westbahnhof mit 3:5 (1:1, 0:4, 1:0). Dabei brachen dem KJEC zehn schwache Minuten im Mitteldrittel das Genick.

Die Zuschauer erlebten ein tolles erstes Drittel, es gab zahlreiche packende Zweikämpfe und insgesamt hatte die Begegnung ein hohes Tempo. Eine kleine Unachtsamkeit bescherte den Moskitos die Führung zum 1:0, denn die Bulldogs mussten den Treffer hinnehmen, als ein Essener Spieler auf der Strafbank saß und man selbst einen Spieler mehr auf dem Eis stehen hatte. Der verdiente Ausgleich fiel aber nur zwei Minuten später durch Johann Kustow. Königsborn hatte bis dahin mehr vom Spiel und hätte ebenso führen können.

Das Mitteldrittel wurde vom KJEC regelrecht verschlafen. Nur elf Sekunden nach Wiederbeginn zappelte der Puck im Tor von Dominik Kuchnia. In der 30. Minute sorgte Bulldogs-Spieler Igor Cillik für den Ausgleich zum 2:2, doch war die Freude nur von kurzer Dauer. Denn die folgenden Minuten gehörten, unterstützt von großen Fehlern der KJEC-Abwehr, den Moskitos. Bereits in der 31. Minute führte Essen mit 3:2, vier Minuten später schon mit 4:2 und in der 37. Minute mit 5:2.

Das letzte Drittel war aus Sicht des Königsborner JEC wieder besser. Die Bulldogs versuchten, den Rückstand zu verkürzen, waren aber zu spät erfolgreich. Erst in der 57.Minute verkürzte Derek Picklyk zum 5:3. Trainer Willi Tesch nahm noch zwei Minuten vor Ende eine Auszeit und nahm Dominik Kuchnia für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Die numerische Überlegenheit brachte aber nichts, es blieb beim 5:3 für Essen.

KJEC-Pressesprecher Ralf Kowalsky nach dem Spiel: „Heute hätten wir durchaus gewinnen können. Die Niederlage bedeutet für uns aber keinen Beinbruch, denn wir haben bislang trotzdem alle Erwartungen übertreffen können. Es war auch sehr schön, vor einer so großen Kulisse zu spielen. Die 800 Zuschauer verbreiteten eine wirklich tolle Stimmung. Nun müssen wir wieder nach vorne gucken und uns auf die kommenden Herausforderungen vorbereiten.“

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