Mit langem Anlauf zum deutlichen Sieg

Mit langem Anlauf zum deutlichen SiegMit langem Anlauf zum deutlichen Sieg
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Für den Phoenix gibt es nach der Heimniederlage gegen die Dinslaken Kobras nur noch Endspiele und so wollte man in Wiehl nichts anbrennen lassen. Das Team von Coach Karel Lang begann auch sehr gut und drückte gleich auf den Führungstreffer. In der dritten Minute wanderte Penguins-Akteur Tim Piontek auf die Sünderbank und die Blau-Gelben konnten das gefürchtete Überzahlspiel aufbauen. Die Scheibe lief auch schnell hin und her. Christoph Köster legte den Puck letztendlich ab und Gerrit Ackers hämmerte das Spielgerät mit Wucht in die Maschen. In der sechsten Minute ergab sich die nächste große Chance, doch Tobias Roosen jagte den Puck aus kurzer Distanz an den Pfosten. Weitere Chancen ließ der Phoenix in der Folgezeit leichtfertig liegen und so kamen die Gastgeber besser ins Spiel. Goalie Dominik Henning musste dabei mehrfach sein Können abrufen, um die knappe Führung der Blau-Gelben zu sichern. Bis zum Drittelende blieb es beim 1:0 für die Jungs von der Niers.
Zu Beginn des zweiten Drittels kam der Gastgeber mit neuem Elan aus der Kabine und brachte die Hintermannschaft der GEG in Not. In der 22. Minute führte ein unnötiger Fehler in der Defensive der Blau-Gelben auch zum Ausgleich. Akio Finkenrath bediente Denis Dreier mit einem feinen Zuspiel und Dominik Henning hatte das Nachsehen. Das Team von der Niers kämpfte sich im weiteren Verlauf ins Spiel zurück und kam immer wieder gefährlich vor das Tor von Wiehl. Doch die vielbeinige Abwehr der Gastgeber verhinderte mit viel Glück eine erneute Führung des Phoenix. Auf der anderen Seite musste der Phoenix aber auch hellwach sein, denn die Penguins witterten ihre Chance, die bittere Schmach von Krefeld aus der Welt zu schaffen. Doch immer wieder war Dominik Henning der Fels in der Brandung und hielt sein Team im Spiel. In den letzten Minuten des zweiten Drittels nahm dann der Druck der GEG nochmal zu. In der 39. Minute spielte Christoph Köster wieder einen seiner tödlichen Pässe. Kristian Isenberg nahm die Scheibe mit und schob den Puck zum umjubelten 2:1 ins Netz. Nun war die GEG endlich auf Betriebstemperatur und in der 40. Minute zappelte der Puck wieder im Tor der Penguins. Fabian Staudt und Richard Kajer setzten sich mit dem nötigen Elan durch und brachte die Scheibe so auf die Kelle von Dennis Holstein. Der Torjäger nahm Maß und vollstreckte eiskalt zum 3:1. Das war zeitgleich der Pausenstand und den Kick, den die Jungs von der Niers für das letzte Drittel brauchten.
Hier gab der Phoenix dann deutlich den Ton an und die Angriffsmaschine kam endlich auf Touren. In der 45. Minute zeigte Gerrit Ackers sein gutes Auge, bediente Kristian Isenberg und wieder landete die Scheibe im Tor des TuS Wiehl. Nur eine Minute später bereitete Routinier Arno Brux den nächsten Treffer mit einem tollen Zuspiel vor. Den Pass verwandelte Tobias Roosen in Torjägermanier zum 5:1. Die Gastgeber kamen nur noch selten zum Zug und wenn war Dominik Henning eine sichere Bank. In der 51. Minute wirbelten Dennis Holstein und Andreas Bergmann, die GEG spielte in Überzahl, durch die Verteidigungszone der Penguins. Letztendlich kam die Scheibe zu Tobias Roosen und der Puck landete zum 6:1 im Tor. Drei Minuten später waren wieder Dennis Holstein und Andreas Bergmann unterwegs. Die Verteidiger der Penguins konnten den Sturmlauf nicht stoppen und Rene Reuter verwandelte die geschickte Vorlage zum 7:1. In der 57. Minute agierte die GEG erneut in Überzahl. Christoph Köster und Rene Reuter kombinierten sich in die Angriffszone und brachten Jan Stockenschneider in die richtige Position. Der aktuelle Top-Torjäger der NRW-Liga ließ sich diese Chance nicht nehmen und zimmerte die Scheibe zum 8:1 ins Netz. Den Schlusspunkt setzte dann Christoph Köster, der ein herrliches Zuspiel von Gerrit Ackers zum 9:1 verwandeln konnte.
Die GEG siegte letztendlich nach einem langem Anlauf und bleibt im Rennen um die begehrten vier Plätze in der NRW-Liga. Allerdings warten auch noch stärkere Teams auf den Phoenix und da muss man gleich zu Beginn das eigentliche Leistungspotential abrufen.

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