Mit Klassenerhalt in die letzten Spiele

Die erste Saison als ERV Chemnitz 07 ist zu EndeDie erste Saison als ERV Chemnitz 07 ist zu Ende
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Nachdem die Wild Boys Chemnitz vor zwei Wochen dank des Sieges von Niesky bei FASS Berlin den vorzeitigen Klassenerhalt in der Regionalliga Ost feiern konnten, geht es nun in die Schlussphase der Saison. Dabei geht es am Samstag, 14. Februar, um 18 Uhr gegen den aktuellen Tabellenführer Preussen Berlin.

Nach der sehr unglücklichen 3:4-Niederlage in Niesky sind die Play-offs für die Wild Boys wohl endgültig Geschichte. Dennoch gibt es Erfreuliches zu berichten, denn das Ziel Klassenerhalt wurde frühzeitig erreicht. Seit dem 1. Februar und der Heimniederlage von FASS Berlin ist auch rechnerisch der Klassenerhalt geschafft. Wie schon oft betont, war nach dem großartigen Start vielleicht mehr möglich. Allerdings zählte für die Chemnitzer Aufsteiger von Beginn an nur, die Liga zu halten. Alles andere wäre eine Zugabe gewesen, die man vielleicht hätte gar nicht realisieren können. Da die Vorrunde bis zum 15. März andauert und in Chemnitz nur bis zum 29. März Eis zur Verfügung steht, hätte man selbst bei mehr Erfolg Probleme bekommen und sich eine neue Spielstätte für die Play-offs suchen müssen.

In Chemnitz hofft man nun, sich in der Regionalliga nach dem guten ersten Jahr weiterentwickeln zu können. Allerdings sollte man auch nichts überstürzen, denn im Nachwuchs klafft hinter Toni Uhlig und Michael Stiegler doch eine kleine Lücke. So dauert es wohl noch drei, vier Jahre, ehe die heutigen Schüler als Anschlusskader für die Wild Boys zur Verfügung stehen.

Zum Spiel gegen die Preussen selbst gibt es nicht viel zu sagen. Der aktuelle Tabellenführer aus der Hauptstadt will auch nach Ende der Vorrunde den Platz an der Sonne inne haben, um in den Play-offs den Vorteil des entscheidenden Heimspiels bis ins mögliche Finale genießen zu dürfen. Darum sind auch die drei Punkte in Chemnitz wichtig für das Team von Heiko Awizius.

Die Wild Boys ihrerseits können ruhig und unbelastet ins Spiel gehen, auch wenn man siegen will, geht es „nur“ noch darum, vielleicht Jonsdorf hinter sich zu lassen. Dabei sollen vor allem die Spieler Eiszeiten erhalten, die in den bisherigen Partien mehr oder weniger im Schatten der ersten beiden Reihen standen. Vielleicht kann dabei der eine oder andere gar seine Chance nutzen und sich für die kommende Saison aufdrängen.


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