Mit einem Auswärtssieg in die Sommerpause

Angstgegner Grefrath geschlagen – aber Pokalsieg verpasstAngstgegner Grefrath geschlagen – aber Pokalsieg verpasst
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Mit einem 6:5-Auswärtssieg bei den Young Lions Frankfurt und dem zweiten Platz im Regionalliga-Pokal NRW verabschiedet sich der Herforder EV in die Sommerpause.

Von der ersten Sekunde an ging das Spiel hin und her, mit mehr Abschlußglück auf Herforder Seite. Es waren gut zwei Minuten gespielt, als Philipp Brinkmann die Scheibe an Andreas Doppleb gab, der das Tor von David Lee Paton umkurvte und zum 0:1 einnetzte. Während sich die Gastgeber noch über diesen Rückstand ärgerten, erkämpfte sich Patrick Preuße hinter dem Tor der Frankfurter die Scheibe, lupfte sie am Pfosten vorbei und vorm Tor stand Leon Nasebandt goldrichtig, um zum 0:2 einzunetzen, gespielt waren knapp vier Minuten. Vorne lief es gut, doch nach hinten agierte das Herforder Team zu brav, was sich schnell rächte. In der fünften Minute tankte sich Benedikt Peters nach Vorlage von Michael Schwarzer und Armin Wilts durch drei Herforder Spieler durch und hielt einfach drauf. Frenzel konnte nur prallen lassen und Peters bekam seinen eigenen Abpraller zurück, den er zum 1:2-Anschlusstreffer verwandelte. Jetzt machten die Young Lions richtig Druck und Frenzel hatte gut zu tun. Es war nur eine Frage der Zeit, wann die nun optisch überlegenen Young Lions den Ausgleich erzielen würden. Doch es kam anders. Ein gelungener Konter in der 14. Minute brachte die Ice Dragons mit 1:3 in Front. Über Timo Becker und Jan-Niklas Linnenbrügger kam die Scheibe zu Norbert Daneman, der seine Kaltschnäuzigkeit mal wieder unter Beweis stellte und Paton keine Chance ließ. Knapp zwei Minuten später dann ein Bully im Frankfurter Drittel, die Scheibe kam irgendwie zu Daneman, und wieder war Paton zweiter Sieger, es stand 1:4. Der Frankfurter Trainer reagierte und tauschte David Lee Paton gegen Manuel Murgas aus. Die Young Lions gaben sich nicht auf. Gegen zu sehr aufgerückte Herforder zeigten sie tolle Kombinationen, die immer wieder für viel Verwirrung und Gefahr vor dem Kasten von Kai Frenzel sorgten. Ein dieser Kombinationen über Martin Oertel und Matthias Oertel nutzte Paul Knihs dann sieben Sekunden vor Ende des Drittels zum 2:4-Anschlusstreffer.

Die Gastgeber kamen wie beflügelt aus der Kabine, wollten das Spiel unbedingt drehen. Es dauerte au8ch nur vier Minuten, ehe der nach der Pause für Kai Frenzel eingewechselte Lars Morawitz erstmalig hinter sich greifen musste. Wieder hatten die Young Lions schnell kombiniert, so das Michael Schwarzer in der 24. Minute nach Vorarbeit von Steffen Schnürer und Benedikt Peters auf einmal mutterseelenallein vor Lars Morawitz stand und zum 3:4 verkürzen konnte. Doch die Ice Dragons konnten antworten. Nach einem schönen Paß von Timo Becker lief Patrick Preuße in der 28. Minute allein auf Murgas zu und schob ihm die Scheibe zum 3:5 durch die Beine. Die Young Lions wollten sich jedoch nicht aufgeben, und brauchten nur zehn Sekunden, um Ihrerseits zu antworten. Erneut machten sie das Spiel schnell und nutzten die sich bietenden Räume, als Matthias Oertel auf Vorlage von André Gabler zum 4:5-Anschluss traf. Die Frankfurter waren am Drücker, die Ice Dragons spielten weniger offensiv und konzentrierten sich erstmal darauf, hinten sicher zu stehen.

Das letzte Drittel versprach noch einmal Spannung pur. Und den besseren Start hatten die Ice Dragons. Nach Nils Bohle und Patrick Preuße hatten die Scheibe in der 46. Minute aus dem Drittel rausgespielt, der an diesem Abend wie aufgezogen spielende Doppleb nahm sie in der neutralen Zone auf, tankte sich an der Bande gegen zwei Frankfurter durch, fand keine Anspielstation und hämmerte den Puck aus spitzem Winkel zum 4:6 ins kurze Eck. Nur 1 Minute später wirbelte die Sturmreihe Linnenbrügger, Daneman, Batraks die gegnersiche Hintermannschaft durcheinander, Murgas sprang am Puck vorbei, doch als Batraks die Scheibe ins leere Tor schlenzte, hatte der unparteiische schon abgepfiffen, weil er der Meinung war, Murgas im Frankfurter Tor hätte die Scheibe sicher gehabt. Während sich die Herforder noch über diesen zurückgepfiffenen Treffer ärgerten, machten die Gastgeber das Spiel wieder schnell und kamen erneut zum Anschlusstreffer. Matthias Oertel war es, der in der 48. Minute eine hervorragende Vorarbeit von Martin Oertel und Paul Knihs zum 5:6 verwerten konnte.


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