Minikader schlägt sich wackerSalzgitter Icefighters

Minikader schlägt sich wackerMinikader schlägt sich wacker
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Nur sieben Spieler und ein Torwart waren fit für das Spiel in Bremen. Da laut Regel ein Spiel mit neun Spielern und einem Torwart begonnen werden muss, wurde ein wenig improvisiert. So standen zwei angeschlagene Spieler in der Aufstellung, die aber auf Grund ihrer Verletzung das ganze Spiel über nicht zum Einsatz kamen. Am Ende stand nach großem Kampf eine 2:12-Testspielniederlage der Salzgitter Icefighters bei den Weserstars Bremen.

Da Bremen in Bestbesetzung antrat, machte sich das Team aus der Stahlstadt nicht allzu viele Hoffnungen. Die Bremer legten auch mächtig los, und nach zwei Spielminuten lag das Team von Trainer Radek Vit auch schon mit 2:0 hinten. Dann aber wurde der Ehrgeiz der Icefighters  geweckt und man wollte Bremen nicht kampflos das Spiel überlassen. Die üblichen Wechselintervalle von  rund 40 Sekunden wurden wegen Spielermangel teilweise bis auf fünf Minuten erweitert  und nach 20 Minuten konnten die Weserstars trotz zahlenmäßiger Überlegenheit nur ein 3:0 für sich verbuchen.

Auch das zweite Drittel spielte sich fast nur vor dem Tor der Icefighters ab, aber es konnte auch der ein oder andere Entlastungsangriff auf das Tor der Bremer gestartet werden, allerdings kam dabei nichts Zählbares heraus. Bremen hingegen erzielte im zweiten Durchgang vier Treffer. So stand es Ende des zweiten Drittels 7:0.

Im letzten Drittel nutzten die Bremer Stürmer dann aber die wegen Kräftemangels auftretenden Konzentrationsschwächen auf Seitens der Icefighters und trafen zwischen der 45. und 48. Minute erneut dreimal. Kurz vor Ende der Partie erhöhten die Bremer dann auf 12:0. Eine Überzahlsituation kurz vor Ende der Partie konnte  Borchmeier nutzen und mit einem Schlagschuss von der blauen Linie sein erstes Tor für die Icefighters erzielen. In der letzten Spielminute setzte sich dann Peitzmann (der erst am Vormittag seine Spielfreigabe erhielt) in Richtung Bremer Tor in Bewegung und versenkte die Scheibe mit einem sehenswerten Schuss aus linker Position im oberen Eck des Bremer Gehäuses. Am Ende siegte Bremen zwar mit 12:2 gegen die Icefighters , aber das komplette Team von Trainer Vit hatte sich an diesem Abend den Respekt der Bremer mehr als verdient.

Bremen spielte an diesem Abend mit 17+2 , Salzgitter im Endeffekt nur mit 7+1 Spielern, von daher haben sich die Icefighters mehr als wacker geschlagen und fiebern jetzt dem Punktspiel am 26. Oktober um 18 Uhr in eigener Halle entgegen.

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