Mainz zu stark für die EGDL

EGDL kassiert 0:9-Schlappe gegen FrankfurtEGDL kassiert 0:9-Schlappe gegen Frankfurt
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Die EG Diez-Limburg musste in der Hessenliga einen weiteren Rückschlag hinnehmen: Vor heimischem Publikum kassierten die Rockets gegen den TSV Schott Mainz eine deftige 6:16 (3:5, 2:6, 1:5)-Schlappe.

Dass der Nikolaus vor der Partie seinen großen Auftritt auf dem Eis hatte und Schokoladenweihnachtsmänner an die Teams verteilte, schien Symbolcharakter zu haben: Auch in den folgenden 60 Minuten präsentierte sich die EGDL gastgeberfreundlich und hielt nicht mit Geschenken zurück. Immer wieder gab man dem TSV zu viel Raum und brachte die gegnerischen Stürmer mit dem einen oder anderen Fehlpass unfreiwillig in Szene. Die spielstarken Mainzer wussten dies eiskalt auszunutzen, bestimmten über weite Strecken die Partie und gingen bereits in der ersten Minute in Führung. Zwar konnte Youngster Oliver Diefenbach kurz darauf den 1:1-Ausgleich erzielen, aber Mainz drückte weiter und zog wenig später auf 5:1 davon. Kurz vor Ende des ersten Drittels keimte dann noch mal Hoffnung bei den Gastgebern auf, als Martin Homola und Thomas Wolf die EGDL noch mal auf 3:5 heranbrachten.

Allerdings gelang es den Rockets nicht, den Schwung dieser Schlussphase ins nächste Drittel mitzunehmen. Stattdessen verlor man zeitweise völlig die taktische Ordnung und lud Mainz geradezu zum Tore schießen ein. Schon in dieser Phase des Spieles zeichnet sich ab, dass die zwischenzeitlichen EGDL-Treffer von Marcel Hotop und Alexander Herrmann am Ende lediglich Ergebniskosmetik sein sollten. Nach der desolaten Leistung im Mitteldrittel stemmten sich die Rockets in den letzten 20 Minuten dann zunächst noch mal gegen das drohende Debakel, zeigten aber trotz einiger guter Chancen in der Offensive Nerven beim entscheidenden Abschluss. Ganz anderes das Team des ehemaligen Eishockeyprofis Roger Nicholas aus der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt, das den Rockets in allen Belangen überlegen war und seine Chancen im Schlussdrittel für weitere Tore nutzte. Daran machtlos war diesmal auch der zuletzt starke Marc Stromberg, der Grippe geschwächt ins Spiel gegangen war und rund zehn Minuten vor dem Ende beim Stand von 5:12 aus Sicht der EGDL Platz für Frank Wagner zwischen den Pfosten machte. Den letzten Treffer für die Rockets erzielte Dmitry Shimkov, der ebenso wie seine Sturmkollegen diesmal kaum Akzente nach vorne setzen konnte.

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