„Magic“ Marcoux verzaubert die Keiler

4:5 verloren – doch die Nierspanther sind Pokalsieger4:5 verloren – doch die Nierspanther sind Pokalsieger
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Coach Rene Thielsch warnte sein Team schon unter der Woche vor dem EC Siegerland und da gleichzeitig auch noch acht Spieler, darunter Andre Schroll, Arno Brux, Jens Fischer und Esther Thyßen, nicht zur Verfügung standen, ging der kleine Kader des Grefrather EC mit höchster Konzentration in das Verbandsligaspiel. Mit Erfolg. Die Nierspanther gewannen mit 10:3 (1:1, 4:2, 5:0).

Die Panther waren in den ersten zehn Minuten auch klar das bessere Team, schossen aus allen Lagen, doch Goalie Theo Eickhoff bekam immer wieder sein Fanghand oder den Schläger an den Puck und verhinderte schon früh eine deutliche GEC-Führung. In der 15. Minute fiel jedoch das 1:0 für die Keiler. Patrik Morys jagte die Scheibe von der blauen Linie auf das Tor und den verdeckten Schuss konnte Ulrik Kuhnekath, der sich trotz einer Magen- und Darmgrippe ins Tor stellte, nicht sehen und der GEC lag zurück. Die Panther reagierten und erhöhten das Tempo. In der 19. Minute fiel der verdiente Ausgleich. Die Assistenten, bei diesem Überzahltor, waren Henri Marcoux und Marco Piwonski, der Torschütze hieß Dennis Kobe.

Im zweiten Teil kamen die Panther auch wieder gut aus den Startlöchern und in der 22 .Minute durfte sich die kleine Fangruppe des GEC über die erste Führung freuen. Henri Marcoux wurde von Dennis Kobe bedient und der „Magier“ ließ dem Keiler-Goalie keine Chance. Danach mussten die Zuschauer knapp zehn Minuten warten, ehe der nächste Torjubel erfolgen konnte. Stefan Peisker hatte sich durchgesetzt und wieder war Henri Marcoux zur Stelle und erhöhte auf 3:1. Als 90 Sekunden später sogar das 4:1 fiel, Torschütze war Jan Lankes auf Vorlage von Dennis Kobe, da glaubte so mancher Fan, dass dieses Spiel gegessen war. Die Hausherren gaben sich aber nicht auf und so kam man in der 35. Minute durch René Kutzner zum 2:4. 13 Sekunden später jubelte wieder der Anhang des EC Siegerland, denn Daniel Herling traf zum 3:4. Der Panther schüttelte sich kurz und nur eine Minute nach diesem Doppelschlag war es Jan Lankes, der Stefan Peisker bediente und es hieß 5:3 für den GEC.

Im letzten Drittel dominierte der GEC in allen Belangen, denn man war dem EC Siegerland in der Kraft, Kondition und in der Spielfreude überlegen. Jan Lankes setzte sich in der 44.Minute durch und Nutznießer war Henri Marcaoux, der seinen dritten Treffer setzen konnte. 60 Sekunden nach diesem Tor, jubelte der GEC erneut. Dennis Kobe und Stefan Peisker hatten Marco Piwonski freigespielt und der Kapitän jagte die Scheibe mit einem Schlagschuss ins Netz, es hieß 7:3. Nun lief der Motor heiß, denn die Panther brauchten nur weitere 38 Sekunden, um den achten Treffer zu erzielen. Marc-Oliver Vollbrecht war der Assistent und „Magic“ Marcoux zauberte die Scheibe zum 8:3 ins Tor des EC Siegerland. Damit hatten die Panther aber noch nicht genug, denn in der 51.Minute tanzte Henri Marcoux durch die Reihen der Keiler und seine Vorlage jagte Pascal Zielinski zum 9:3 ins Netz. Das letzte Tor gehörte dann dem Magier. Michael Wienen kam in die Abwehrzone des EC Siegerland und den Querpass schob Henri Marcoux zum 10:3 ins Netz. Strafen: Siegerland 24 + 10 (Matti Sidar Stein), Grefrath 24 + 10 (Stefan Peisker) + 10 (Pascal Zielinski).