Luchse zünden die RocketsEC Lauterbach

Luchse zünden die RocketsLuchse zünden die Rockets
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Nach zweiwöchiger Spielpause galt es für das Team um Spielertrainer Marc Garthe, gegen die Rockets wieder in den Spielrhythmus zu finden und wichtige Punkte für das Erreichen der Endrunde zu erbeuten. Wie schon in den Spielen zuvor war die Lauterbacher Eissport Arena mit über 600 Zuschauern wieder sehr gut gefüllt. Von Beginn an entwickelte sich ein einseitiges Spiel, das überwiegend im Drittel der Gäste stattfand. Die Lauterbacher waren vom ersten Bully weg spielbestimmend und schnürte ihren Gegner in dessen Drittel ein. Nicht der Gegner, sondern die eigene Chancenverwertung war an diesem Abend das Größte Hindernis für das Team um Routinier Holger Selenka. So dauerte es auch bis zur 18. Minute, ehe Markus Trabandt den guten Torwart der Gäste das erste Mal überwinden konnte. Dieser Treffer sollte aber der einzige im ersten Drittel bleiben.

Das gleiche Bild bot sich den Zuschauern auch im zweiten Drittel, die Luchse drängten aufs Tor und Limburg verteidigte mit Mann und Maus das eigene Gehäuse. Doch nach tollem Zuspiel von Marc Garthe, der hinter dem Tor stehend Paul Schmelzer anspielte, war es Paul Schmelzer, der mit einem krachenden Direktschuss in den Winkel die „zweite Nuss“ knackte und das umjubelte 2:0 für die Luchse erzielte. So richtig ins laufen, kam das Spiel der Luchse aber auch nach diesem Treffer noch nicht und die Rockets nutzten prompt einer ihrer wenigen Konter und erzielten durch Fuhr den 1:2 Anschlusstreffer. Dieser Treffer der Gäste änderte aber nichts am weiteren Spielverlauf, denn Lauterbach spielte weiterhin klar dominierend weiter in Richtung Gästetor und wurde mit dem Treffer zum 3:1 durch Holger Selenka belohnt. Dies war auch gleichzeitig der Endstand nach dem zweiten Drittel.

Auch im letzten Drittel änderte sich nichts am Spielverlauf. Zu schwach waren die Limburger an diesem Abend, um den Sieg der Luchse ernsthaft in Gefahr zu bringen. Doch nach einer Fahrlässigkeit in der Lauterbacher Hintermannschaft konnte ein Stürmer der Rockets alleine auf das Tor der Luchse laufend, nur noch durch ein Foul am Torschuss gehindert werden. Die beiden unparteiischen entschieden auf Penalty. Somit hatte Limburg plötzlich die große Chance den Anschlusstreffer zu erzielen, doch Luchse-Goalie Oliver Ebenrett hielt den von Fuhr ausgeführten Penalty souverän.

Nach Zuspiel von Sven Naumann stand Lars Metzendorf goldrichtig und brachte mit einem platzierten Schuss, die Scheibe zur 4:1-Führung für die Luchse im Tor der Gäste unter. Weitere hundertprozentige Chancen ließen die Luchse liegen oder scheiterten immer wieder am Goalie der Rockets. Doch der Torhunger der Lauterbacher war nicht zu stillen, Tobias Weitzel traf nach einem schönen Solo mit einem Schuss in den Winkel zum 5:1 für sein Team. Den Schlusspunkt an diesem Abend setzte der Spielertrainer höchstpersönlich. Nur 15 Sekunden nach dem 5:1, zeigte Marc Garthe seine ganze Klasse als er die komplette Hintermannschaft der Rockets austanzte und sehenswert zum 6:1 für die Luchse einlochte.

„Das war heute sicherlich nicht unser bestes Spiel, aber auch solche Spiele müssen gewonnen werden und am Ende zählen die drei Punkte. Mit diesem Sieg haben wir vorzeitig die Endrunde erreicht und nur das zählt heute“, so Verteidiger Jens Grunewald direkt nach dem Spiel. Zum Pokalspiel um den Lauterbacher-Hof-Pokal empfangen die Luchse am Freitag, 21. Dezember, die Pirates aus Wallernhausen. Spielbeginn im Luchsbau ist um 20 Uhr.

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