Luchse markieren ihr Revier zum Auftakt in der RegionalligaEC Lauterbach

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Wie erwartet, gestaltete sich das Spiel von Beginn an äußerst geschwindigkeitsbetont und die 700 Zuschauer im Luchsgehege bemerkten schnell, welch Qualitätssteigerung der Aufstieg mit sich bringt. Resultierend aus der zunehmenden Härte dieser Partie mussten die Luchse bereits nach drei Minuten die erste Unterzahlsituation bewältigen. Dies konnte das Team aus Lauterbach jedoch nicht daran hindern, spektakulär aus einem aggressiven Forechecking zum 1:0 in der vierten Spielminute einzulochen. Brendan Burge verwandelte souverän im Rebound. Konnten die Frankfurter mit viel Druck in der elften Minute den Ausgleich erzwingen, so antworteten die Luchse nach nur zwei Minuten mit der erneuten Führung durch Tobias Etzel. Brendan Burge schickte Benny Schulz über den rechten Flügel, dieser legte auf Tobias zurück, welcher die Scheibe unhaltbar in der linken Ecke platzierte. Allerdings hinderte die Lauterbacher eine kleine Unaufmerksamkeit vor dem eigenen Tor daran, mit der Führung in die Pause zu gehen. In der Folge glich Frankfurt in der 18. Spielminute zum 2:2 aus und das Spiel versprach äußerste Spannung.

Im zweiten Drittel konnten die Zuschauer,wie erwartet, eine unverändert fesselnde Partie erleben. Bereits nach drei  Minuten konnte Brendan Burge nach mustergültiger Vorlage von Pierre Kracht den Keeper der Löwen mit einer sehenswerten Körpertäuschung alt aussehen lassen und auf 3:2 erhöhen. Endlich konnten die Luchse durch eine gekonnte Einzelaktion seitens Tobias Etzel nur eine Minute später die Führung auf zwei Tore ausbauen. In der Folge machte sich die Defensive der Luchse zunehmend bemerkbar. So stellte der Anschluss in der 27. Spielminute den letzten Nadelstich der Löwen in dieser Partie dar. Selbst ein äußerst umstrittener Penaltyschuss konnte durch einen hellwachen Sebastian Grunewald, welcher ein überragendes Spiel im Tor hinlegte, vereitelt werden.

Das dritte Drittel überzeugte in erster Linie durch eine solide und äußerst hart umgesetzte Defensivarbeit beider Teams, welche sehenswerte Aktionen kaum zuließ. Dennoch konnten die Luchse noch das sichere Ufer erreichen. Paul Schmelzer drang über den linken Flügel ins gegnerische Drittel ein und sah seinen Mittelstürmer Jens Feuerfeil in perfekter Schussposition vor dem gegnerischen Tor. Die Vorlage verwandelte Jens in der Folge mit einem krachenden Schlagschuss aus der Mitte des Drittels, sodass dem Frankfurter Goalie nicht einmal Zeit für eine merkbare Reaktion blieb.

ECL-Trainer Coach Marc Garthe war sichtlich erfreut: „Unglaublich, die Jungs haben den Charakter aus der Vorbereitung behalten und sogar kämpferisch noch zugelegt. Nun ist jeder über die Geschwindigkeit der neuen Liga informiert und wir können auf dieser Ebene weiter an unserem Spiel arbeiten.“

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