Luchse gewinnen Spitzenspiel – 877 Kuscheltiere beim „Teddy Bear Toss“EC Lauterbach

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800 begeisterte Zuschauer sorgten mit ihren Wunderkerzen bereits beim Einlaufen der Luchse für Gänsehaut-Atmosphäre in der Lauterbacher Eishalle. Vom neuen Maskottchen der Luchse, das zu diesem Spiel eine gelungene Premiere feierte, angeheizt, machten die Fans von Anfang an mächtig Stimmung in der Eis-Arena. Und eine ganz besondere Sache warteten an diesem Abend auf alle im Stadion. „Teddy Bear Toss“, dieser Begriff war seit Tagen in Lauterbach und der Region in aller Munde. Erstmals sollte ein Teddy Bear Toss in Lauterbach stattfinden, und es hätte keinen besseren Rahmen geben können, als eben dieses Spitzenspiel. Bis Spielbeginn wusste noch keiner der Anwesenden im Stadion welchen Lauf dieser Abend in der Lauterbacher Eishalle nehmen wird. Besser hätte man ein Drehbuch für ein Eishockeyevent nicht schreiben können. Exakt 44 Sekunden waren gespielt, als der der Neuzugang der Luchse, Benni Schulz, die Eis-Arena zum Kochen und Teddybär und seine Freunde zum Fliegen brachte. Eiskalt netzte er zur frühen Führung für die Luchse ein.

„Besser kann ein Einstand vor den eigenen Fans gar nicht sein“, so ein mehr als zufriedener Benni Schulz nach dem Spiel. Sage und schreibe 877 Kuscheltiere wurden von den Fans aufs Eis geworfen. Nach einer Reinigung, werden die Tierchen viele Kinderherzen glücklich machen. In diesem Zusammenhang bedanken sich die Luchse bei der Firma Kruppert aus Schlitz, die die Reinigung der Kuscheltiere übernimmt. „Für uns ist die ganze Saison einfach nur unbeschreiblich, wir schwimmen auf einer riesigen Euphoriewelle. Aber was heute passiert ist, ist mit Worten nicht mehr zu beschreiben. Das muss man einfach erleben“, so der sichtlich bewegte Stürmer der Luchse, Sven Mecke, nach dem Spiel.

Die Luchse brannten, wie zuvor die Fans die Wunderkerzen, ihr Feuerwerk auf dem Eis ab. In der 5. Spielminute erhöhte Jens Feuerfeil, nach gutem Zuspiel von Paul Schmelzer und Bruder Horst Feuerfeil, auf 2:0 für die Luchse. Doch die nahezu in Bestbesetzung angetretenen Gäste aus der Wetterau waren erfahren genug, um sich durch die beiden frühen Gegentreffer nicht aus der Ruhe bringen zu lassen und trugen ihren Anteil zum Spitzenspiel bei. In der 11. Spielminute gelang den Roten Teufeln durch Naulin der Anschlusstreffer. Es entwickelte sich einer wahrer Schlagabtausch. Nur eine Minute später erhöhte Spielertrainer Marc Garthe auf 3:1 für die Luchse. Doch die Roten Teufel ließen nicht locker und verkürzten in der 15. Spielminute durch Flemming auf 2:3 aus Sicht der Gäste. Ein Spitzenspiel wäre kein Spitzenspiel, wenn es nicht bis zur letzten Sekunde zu Sache geht. Genau 4 Sekunden vor Ende des ersten Drittels, brachte Spielertrainer Marc Garthe mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend, sein Team mit 4:2 in Führung.

In der ersten Drittelpause zeigte Lara Luft, eine Nachwuchsläuferin der Eiskunstlaufabteilung, ihr Können, und sorgte bei den Fans für beste Unterhaltung. Das zweite Drittel begann so furios wie das Erste endete. Zunächst erhöhte der Rückkehrer im Team der Luchse, Jens Grunewald, in der 23. Spielminute mit einem Schlagschuss, in Überzahl, auf 5:2 für die Lauterbacher. Bad Nauheim blieb aber dran und kam in der 26. Spielminute zum 3:5 Anschlusstreffer durch Beran. Doch nur zwei Minuten später, stellte Lauterbachs Kapitän Sven Naumann, mit einem platzierten Handgelenkschuss in den Winkel, den alten drei Tore Vorsprung für die Luchse wieder her und brachte sein Team mit 6:3 in Führung. Lauterbach machte weiter Druck auf das Tor der Gäste und wurde nur zwei Minuten nach dem 6:3 mit dem nächsten Treffer belohnt. Jens Feuerfeil ließ dem Goalie der Roten Teufel mit einem Schuss ins obere Eck keine Chance und schraubte das Ergebnis auf 7:3 hoch. Auf Zuspiel von Sven Mecke und Marcel Momberg, konnte Lauterbachs Benni Schulz mit dem 8:3 für die Luchse noch einen drauf setzen. Bad Nauheim blieb aber weiterhin gefährlich und kam durch zwei weitere Treffer, kurz vor Ende des zweiten Drittels, wieder auf 5:8 heran.

Es blieb also weiter spannend im Luchsbau. Fünf Minuten waren im letzten Drittel gespielt, da durften erneut die Fans der Luchse jubeln. Spielertrainer Marc Garthe machte mit seinem dritten Tor an diesem Abend den Sack endgültig zu und schoss sein Team, nach Zuspiel von Schmelzer und Mecke, mit 9:5 in Führung. Endgültig in die Herzen der Fans spielte sich in der 50. Spielminute Benni Schulz, der das Ergebnis mit einem krachenden Handgelenkschuss auf 10:5 erhöhte. Der Wille der Roten Teufel war nun endgültig gebrochen. Die Luchse jedoch spielten weiterhin druckvoll nach vorne und kamen in der 52. Spielminute durch Lars Metzendorf, der die starke Vorarbeit von Schmelzer vollendete, zum 11. Treffer an diesem Abend. Jens Feuerfeil war es vorbehalten das Dutzend voll zu machen. Auf Vorlage von Horst Feuerfeil und Sven Mecke, schoss er in der 55. Spielminute das 12:5 für die Luchse. Der letzte Treffer des Abends blieb aber den Gästen aus Bad Nauheim vorbehalten, die in der letzten Spielminute durch ihren Spielertrainer Martin Williams noch mal auf 6:12 verkürzen konnten.


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