Luchse bezwingen die „Adler“ aus FrankfurtEC Lauterbach

Luchse bezwingen die „Adler“ aus FrankfurtLuchse bezwingen die „Adler“ aus Frankfurt
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Vor einer erneut bemerkenswerten Zuschauerkulisse von 800 Zuschauern in der Lauterbacher Eis-Arena begannen die Luchse zwar gewohnt druckvoll, brauchten diesmal aber etwas Anlaufzeit bis zum ersten Torjubel. In der achten Spielminute brachte Stürmer Sven Mecke, nach einem abgefangenen Pass des Frankfurter Torwarts, sein Team mit 1:0 in Führung. Doch die Führung hatte nur 41 Sekunden Bestand. Boettcher erzielte den Ausgleich für die Eintracht. Die Luchse zeigten sich jedoch wenig beeindruckt von diesem Gegentor und erspielten sich weiter große Einschussmöglichkeiten. Eine traumhafte Doppelpass Kombination der Feuerfeil Brüder, schloss Jens Feuerfeil in der 13. Spielminute eiskalt ab und schoss die Luchse wieder in Führung. Die Frankfurter Eintracht ließ sich aber durch den Treffer der Luchse nicht abschütteln und erzielte in der 16. Spielminute den erneuten Ausgleich. Die Stimme des Stadionsprechers war kaum verstummt, da durften die Luchse erneut jubeln. Von Paul Schmelzer und Sven Naumann mustergültig bedient, war erneut Lauterbachs Nr. 61, Jens Feuerfeil, der Vollstrecker für das Team aus dem Vogelsberg. Wiederum nur eine Minute später schlugen die Luchse erneut zu. Auf Zuspiel von Benni Schulz, erzielte Spielertrainer Marc Garthe in der 19. Spielminute das 4:2 für sein Team.

Auch im zweiten Drittel mussten die Luchse erst zu ihrem gewohnten Spiel finden. Zwar hatten die Cracks um Routinier Holger Selenka weiter beste Torchancen, konnten aber daraus noch kein Kapital schlagen. Cleverer waren da die Frankfurter, die in der 23. Spielminute, eine ihrer bis dahin wenigen Chancen, zum 3:4 Anschlusstreffer nutzten. Doch dieser Frankfurter Treffer sollte ein Weckruf für die Luchse sein. Die Lauterbacher Tormaschine war jetzt angeworfen. Den Anfang machte der quirlige Stürmer Jens Feuerfeil. Nach tollem Zuspiel von Holger Selenka und Horst Feuerfeil, markierte er in der 24. Spielminute den fünften Treffer für den ECL.

Doch auch in Unterzahl waren die Luchse nicht zu bremsen. Von Spielertrainer Marc Garthe bedient, machte sich Mario Kreuz in der 28. Spielminute auf die Reise und zirkelte den Puck ins obere rechte Eck des Frankfurter Tores. Frankfurt konnte den Luchsen zu diesem Zeitpunkt nicht mehr viel entgegen setzen. Die wohl sehenswerteste Kombination des Spiels schloss Sven Mecke in der 32. Spielminute ab. Nach einer traumhaften Passkombination mit Marcel Momberg und Benni Schulz, erzielte der Stürmer seinen zweiten Treffer an diesem Abend und erhöhte auf 7:3 für die Luchse. Erneut in Unterzahl agierend, schlugen die Luchse in der 36. Spielminute wieder zu. Mit einem Lupfer aus dem eigenen Drittel, überlistete Jens Feuerfeil die komplette Frankfurter Mannschaft. Empfänger des Pucks war Horst Feuerfeil, der sich den Puck an der Mittellinie schnappte und Frankfurts Goalie locker ausspielte und sein Team mit 8:3 in Führung brachte. Aber, wie schon zuletzt auch gegen Bad Nauheim, waren die Luchse in der Defensive etwas zu fahrlässig. Frankfurt nutzte diese Unachtsamkeit der Lauterbacher Hintermannschaft zum 4:8 Anschlusstreffer in der 38. Spielminute.

Mit einer vermeintlich beruhigenden Vier-Tore-Führung schalteten die Luchse zu Beginn des letzten Drittels gefühlte zwei Gänge runter. Der Spielrhythmus der Luchse schien in der Kabine geblieben zu sein. Absolut unnötig ließen die Lauterbacher ihren Gegner wieder ins Spiel zurückkommen. Mit zwei Toren innerhalb von 30 Sekunden, zum 6:8, war das Spiel in der 49. Spielminute vom Ergebnis her wieder völlig offen und die Frankfurter witterten nun Morgenluft. Lauterbachs Spielertrainer Marc Garthe nahm eine Auszeit, um sein Team aus dem Tiefschlaf zu holen, was auch gelang. In der 54. Spielminute erzielte Paul Schmelzer das vorentscheidende 9:6 für die Luchse. Von Naumann und Garthe bedient, machte der Stürmer der Luchse mit einem satten Schuss in den Winkel alles klar. Die Luchse hatten nun das Heft wieder in der Hand und drängten auf den nächsten Treffer. 39 Sekunden vor Spielende war es dann auch soweit. Der Spieler des Abends, Jens Feuerfeil, donnerte den Puck mit einem knallharten Schlagschuss in die Maschen des Frankfurter Tores, zum hoch verdienten 10:6 Endergebnis für die Luchse.

Tore: 1:0 (8.) Mecke, 1:1 (8.) Boettcher, 2:1 (13.) J. Feuerfeil (H. Feuerfeil), 2:2 (16.) Boettcher, 3:2 (17.) J. Feuerfeil (P. Schmelzer, Naumann), 4:2 (19.) Garthe (Schmelzer), 4:3 (23.)Schlieker, 5:3 (24.) J. Feuerfeil (H. Feuerfeil, Selenka), 6:3 (28.) Kreuz (Garthe) 7:3 (32.) Mecke (Momberg, Schulz), 8:3 (36.) H. Feuerfeil (J. Feuerfeil), 8:4 (38.) Kreiling, 8:5 (49.) Brähler, 8:6 (49.) Idel, 9:6 (54.) P. Schmelzer (Garthe, Naumann), 10:6 (60.) J. Feuerfeil (Garthe). Strafen: Lauterbach 14 + 10 (Selenka), Frankfurt 12. Zuschauer: 800.


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