Lörsch tritt zurück - Picklyk muss gehen

Der krönende Abschluss in Neuwied blieb ausDer krönende Abschluss in Neuwied blieb aus
Lesedauer: ca. 1 Minute

Arno Lörsch ist nicht länger Trainer des EHC Neuwied. Bereits am Dienstag der letzten Woche kündigte er diesen Schritt an. Mit seiner Entscheidung zog er die Konsequenzen aus dem bisherigen Abschneiden der Bären in der Regionalliga West. Bislang konnte die Mannschaft, darunter besonders einzelne Spieler, die erwarteten Leistungen nicht erfüllen. Lörsch will hier ein Zeichen setzen und übernimmt damit die Verantwortung. Der Vorstand des EHC Neuwied war von dieser Entscheidung sehr überrascht und bedauert sie. Den Rücken wird Lörsch dem Verein jedoch nicht kehren. Als sportlicher Leiter verbleibt er weiterhin in Diensten des EHC Neuwied.

Aber auch der Vorstand zog nun Konsequenzen. Mit sofortiger Wirkung wurde der Vertrag mit Derek Picklyk aufgelöst. Im Verlauf der Saison konnte Picklyk die in ihn gestellten Erwartungen nicht erfüllen.

Wie nun diese personellen Konsequenzen kompensiert werden sollen, wird in diesen Tagen geklärt. Für die Nachfolge auf dem Trainerposten ist Markus Fischer als Option im Gespräch. Einzelheiten müssten hier allerdings erst geklärt werden. Bis dahin übernimmt Teammanager Markus Liesenfeld die Leitung des Trainings und wird auch am Wochenende die Mannschaft betreuen. Auch im Bezug auf den Spielerkader ist der Verein nicht untätig. „Wir stehen bereits mit einigen Spielern im Kontakt“, so der Kommentar des stellvertretenden Vorsitzenden, Wolfgang Schneider. Seit Beginn der Saison musste der Kader der Bären bereits einen hohen Aderlass hinnehmen. Neben dem aus beruflichen Gründen verhinderten Kevin Frommont, André Bruch und Martin Schell (beide länger verletzt), fallen immer wieder Spieler durch Verletzung oder Krankheit aus. Hinzu kommt nun noch die zu erwartende Sperre für Dennis Stroeks. Die Notwendigkeit, hier personell nachzulegen, ist unübersehbar. Dennoch lässt sich der Vorstand zu keinen Kurzschlussentscheidungen hinreißen. „Wir werden sehr genau prüfen, wen wir in die Deichstadt holen werden. Zudem kann und wird sich alles nur an dem verfügbaren finanziellen Rahmen orientieren“, so Schneider.

Damit stehen die Vorzeichen für das kommende Heimspiel am Freitag gegen die Kobras aus Dinslaken unter einem nicht so guten Stern. Will man weiterhin Anschluss an den Platz achtin der Tabelle halten, müssen hier drei Punkte eingefahren werden. Das wiederum kann nur die Mannschaft beweisen. Hier ist das Team ohne wenn und aber in der Pflicht. Spielbeginn im Neuwieder Icehouse ist am Freitag um 21 Uhr.

Jetzt die Hockeyweb-App laden!