Linz hat die Hand am CupEBEL-Finale

Der Ex-Wolfsburger Jan-Axel Alavaara traf für Linz. (Foto: Armin Rohnen - www.stock4press.de)Der Ex-Wolfsburger Jan-Axel Alavaara traf für Linz. (Foto: Armin Rohnen - www.stock4press.de)
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Nach einer kurzen Phase der Ausgeglichenheit brachte Rob Hisey (6.) die Gäste früh in Führung. Diese war jedoch recht glücklich erzielt. Denn den Schuss von Justin Keller konnte Andy Chiodo noch abwehren, doch Hisey setzte nach und vom Schlittschuh des KAC-Verteidigers Johannes Reichel fand die Hartgummischeibe den Weg ins Tor. Viel zu früh für die Klagenfurter, um das Spiel schon aufzugeben. Tyler Scofield (13.) konnte einen abgeprallten Schuss von Joseph Tenute im Nachfassen verwerten.

Zu Beginn des Mitteldrittels hatten die Kärntner eine starke Überzahl und auch danach einige gute Chancen. Der Ex-Iserlohner Adrian Veideman (35.) brachte die Black Wings dann jedoch auf die Siegerstraße, als er den Puck über die Linie brachte. 19 Sekunden vor der zweiten Pause schlug mit Jan-Axel Alavaara (40.) der nächste ehemalige DEL-Spieler zu. Er hatte es allerdings etwas einfacher, denn bei seinem Tor saßen zwei Oberösterreicher auf der Sünderbank.

Das Tor fiel für die einen zum besten und für die anderen zum schlechtesten Zeitpunkt. Klagenfurt fand im Schlussdrittel nicht mehr oft zu einem geordneten Mannschaftsspiel und lebte viel von Einzelaktionen. Die Chance zu verkürzen, war jedoch trotzdem mehrfach gegeben. Linz spielte clever und kontrollierte die Begegnung. Rund fünf Minuten vor der Schlusssirene machte Justin Keller (55.) dann den Deckel endgültig auf das Spiel und erzielte den Schlusspunkt.

Kein Aprilscherz – am Sonntag den 1.April können Linzer den zweiten Meistertitel der Vereinsgeschichte einfahren. Hoffnungsschimmer für Klagenfurt ist, dass bisher nur ein Heimspiel der Finalserie gewonnen wurde.

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