Ligaspiel der Salzgitter Icefighters gegen Jadehaie wird verlegtNach schwerer Verletzung eines HSV-Spielers

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Am letzten Samstag ereignete sich in Sande ein schwerer Unfall. HSV-Spieler Tjalf Caesar schlug nach einem Zweikampf ungebremst mit dem Kopf voran in der Bande ein und musste reanimiert werden. Seitdem befindet sich der 23-Jährige im künstlichen Koma. Fans und Vereine zeigten sich in Folge dessen sehr betroffen und taten auf unterschiedlichem Wege ihre Anteilnahme kund. Besonders tief sitzt der Schock auch bei den unmittelbar Beteiligten der Jadehaie. Am Dienstagmorgen wandte sich Sandes Teamleiter Jörg Optiz sowohl an die Verantwortlichen der Stahlstädter, als auch an den Verband mit der Bitte, die kommende Begegnung zu verlegen, da die Spieler durch das Erlebnis noch traumatisiert seien. Auch das für Donnerstag geplante Spiel in Braunlage fällt aus. Die Harzer und die Salzgitteraner kamen dem Wunsch um Verlegung sofort nach.

„Uns bleibt aufgrund des schrecklichen Unfalls am letzten Samstag und des daraus entstandenen Schocktraumas der Mannschaftsmitglieder des ECW Sande keine andere Wahl, die Verbandsverantwortlichen und die Vereine aus Braunlage und Salzgitter um eine Verlegung der für diese Woche geplanten Spiele in Braunlage und Salzgitter zu bitten. Ein großer Teil unserer Mannschaft ist psychisch nicht in der Lage, die Eisfläche zu betreten, geschweige denn Trainingseinheiten und Spiele auszuüben. Wir werden in den kommenden Tagen mit professioneller, psychologischer Hilfe versuchen, dieses Trauma in Gruppen- und Einzelsitzungen aufzuarbeiten“, teilte Opitz via Facebook mit.

„Wir haben vollstes Verständnis und kommen diesem Wunsch selbstverständlich nach! Das ist alles nicht schön, wir sind alle sehr betroffen und wünschen dem Spieler alles Gute und eine schnelle Genesung und natürlich auch den Beteiligten viel Kraft in dieser Situation“, sagt Icefighters-Coach Radek Vit. Das Sportliche rückt nun vorerst in den Hintergrund. Der gesamte Sportverein am Salzgittersee drückt sein tiefstes Mitgefühl aus und ist mit seinen Gedanken bei den Betroffenen.

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