Licht und Schatten

Halle geschlossen - Trier zieht sich zurückHalle geschlossen - Trier zieht sich zurück
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Licht und Schatten wechselten sich an diesem Wochenende beim ESC Trier ab. Zunächst gab es am Freitagabend nach einem starken Spiel einen 8:3 (1:2, 3:0, 4:1)-Heimerfolg gegen den Iserlohner EC 1b. Am Sonntag folgte nach desaströser Leistung eine bittere 0:6 (0:2, 0:1, 0:3)-Niederlage gegen den EHC Dortmund.

Zu Hause gegen Iserlohn wollten die Huskys nicht nur Revanche für die 2:4-Niederlage aus dem Hinspiel, sondern auch einen wichtigen Sieg in Richtung Aufstiegsrunde. Iserlohn agierte mit fast kompletter Mannschaftsstärke, was es in dieser Saison bei Heimspielen noch nicht gab. Lediglich der zweite Torhüter und ein Stürmer fehlten im Aufgebot von Gästetrainer Andreas Pokorny. Beide Teams starteten offensiv ins Spiel und so entwickelte sich von Beginn an ein abwechslungs- und temporeiches Spiel. Nach vier Spielminuten waren es die Huskys, die durch das erste Saisontor von Matthew Hedrick in Führung gingen. In der Folgezeit verloren die Huskys ihre Linie und Iserlohn erspielte sich einen optischen Vorteil. Dieser führte in der 13. Spielminute zum verdienten Ausgleich. Robert Simon, der mit 43 ältester Spieler auf dem Eis war, konnte mit einem Schlagschuss Mario D´Antuono im Tor der Huskys überwinden. Kurz vor Ende des ersten Abschnittes ergab sich für die Gäste aus dem Sauerland eine Überzahlsituation. Nach einem Schuss schien D´Antuono den Puck schon sicher zu haben. Schiedsrichter Thomas Frenzel hatte jedoch gesehen, dass der Torhüter der Huskys den Puck erst hinter der Torlinie erwischte. Somit stand es nach dem ersten Drittel 1:2. Zu Beginn des Mitteldrittels kamen die Huskys mit neuem Elan aus der Kabine. Nach einem Doppelschlag binnen einer Minute drehten die Huskys die Partie und führten durch Tore von Ronny Hähnel (24.) und Alexander Blasius (25.) mit 3:2. Iserlohn nahm eine Auszeit um wieder in die Partie zu finden. Doch dies sollte den Sauerländern nicht mehr gelingen, denn Thomas Barth traf zum 4:2 für die Huskys. Mit diesen drei Toren beendeten die Huskys das beste Mitteldrittel, dass die Zuschauer der Huskys seit langem gesehen haben. Im Schlussabschnitt versetzten die Huskys innerhalb einer Minute den Sauerländern den Knock Out. Jeffrey Golby markierte das 5:2 (42.) und David Müller traf zum 6:2 (43.). In Überzahl konnte Iserlohn durch Patrick Schnieder zum 6:3 verkürzen. Danach markierte Jeffrey Golby mit zwei Unterzahltoren den Endstand.

Gegen Dortmund lief nicht viel zusammen, so dass am Ende eine deutliche Niederlage stand.

ESC Trier - Iserlohner EC 1b 8:3. Tore: 1:0 (3:42) Matthew Hedrick (Anton Bauer, Jeffrey Golby), 1:1 (12:16) Robert Simon, 1:2 (19:46) Kevin Thau (Robert Simon, Christian Gose), 2:2 (23:14) Ronny Hähnel (Thomas Barth), 3:2 (24:28) Alexander Blasius (Matthew Hedrick, Tassilo Luft), 4:2 (27:40) Thomas Barth, 5:2 (41:25) Jeffrey Golby (Willi Hamann, Ronny Hähnel), 6:2 (42:27) David Müller (Tassilo Luft), 6:3 (44:38) Patrick Schnieder (Dennis Brecker, Sebastian Brinker), 7:3 (48:40) Jeffrey Golby (Thomas Ganer), 8:3 (56:04) Jeffrey Golby (David Müller). Strafen: Trier 26, Iserlohn 8.

ESC Trier - EHC Dortmund 0:6. Tore: 0:1 (1:25) Eric Daniels (Karl Kolloch, Jan Anton Baron), 0:2 (15:55) Jan Anton Baron (Eric Daniels, Karl Kolloch). 0:3 (30:46) Pierre Schulz (Manuel Jahrendt), 0:4 (41:04) Eric Daniels (Dominik Lumare, Dmitri Tvetkov), 0:5 (43:55) Jörn Siegmanski (Igor Cillik, Igor Furda), 0:6 (51:59) Igor Furda (Igor Cillik, Dominik Lumare). Strafen: Trier 4, Dortmund 8.

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