Letztes Saisonspiel und Kariereende von Ilja DoroschenkoESC Darmstadt

Letztes Saisonspiel und Kariereende von Ilja DoroschenkoLetztes Saisonspiel und Kariereende von Ilja Doroschenko
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Beide Teams haben ihre notwendigen Platzierungen unter den ersten Vier erreicht und damit geht es aus sportlicher Sicht um nichts mehr, aber eine spannende Partie ist garantiert.

Besonders für den Darmstädter Goalie Ilja Doroschenko wird dieser Abend emotional und in bleibender Erinnerung bleiben. Mit der Partie gegen die Löwen Frankfurt, für die er vor Jahren zum ersten Mal die Torwartausrüstung anzog, wird er nun seine Eishockey-Karriere beenden. Nach 21 Jahren Eishockey ist Schluss: „Jetzt sind die Jüngeren dran. Außerdem sollen die Stürmer nun auch mal ein wenig mehr Spaß haben dürfen“, so der Goalie mit einem leichten Schmunzeln. Mit seinen Paraden brachte er regelmäßig die Gegner zur Verzweiflung und ist sogar bei manchen hessischen und NRW-Vereinen als Spaßbremse oder Spielverderber bekannt. Besonders die Darmstädter Mannschaften profitierten stets von seinen Glanzparaden und konnten so nicht selten manch ein unverhoffter Punktgewinn einheimsen. Unvergessen sind die Spiele gegen die aktuellen Oberligisten Rote Teufel, die Neuwieder Bären und die Mannschaften aus Herne, in denen er über sich hinauswuchs und den einen oder anderen Stürmer zur Weißglut brachte.

Das Torwart-Gen war Ilja von seinem Vater Viktor Dorochtchenko, selbst Eishockey-Profi und Top-Goalie in der damaligen Sowjetunion, in die Wiege gelegt worden. Er trainierte ihn in Jugendjahren in Frankfurt und stand ihm auch in der Darmstädter Zeit als Trainer zur Seite. In seiner Laufbahn war Doroschenko lange dem Darmstädter Eishockey treu gewesen: Seit der Saison 2004/2005 stand er für die Vereine TSG Darmstadt Stars, RSC Crocodiles und ESC Dukes zwischen den Pfosten. In der Saison 2010/11 zog es Doroschenko für eine Saison zurück nach Frankfurt und wo er einen maßgeblichen Anteil an dem Aufstieg der Löwen Frankfurt in die Oberliga hatte. Weitere Stationen in seinen Jugendjahren waren Mannheim und Bad Nauheim.

„Ilja tanzen“ oder „Do-ro-schen-ko“ – diese Rufe werden am Gründonnerstag zum letzten Mal durch die Halle gehen. In seiner Eishockey-Laufbahn hat er gezeigt, dass bis zum letzten Sirenenton noch nichts verloren ist. Sein Tipp an den Nachwuchs: „Gebt immer alles und seit mit voller Konzentration dabei. Dann könnt ihr etwas bewegen.“ Und dass sich im Darmstädter Nachwuchs etwas bewegt, wird ebenfalls am Donnerstag demonstriert werden. Im Rahmen einer kleinen Feier soll die Schülermannschaft der Dukes geehrt werden, die sich gegen starke Konkurrenz im Spielbetrieb NRW ungeschlagen den Meistertitel in der Bezirksliga sichern konnte.


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