Letztes Derby der Saison

Kadan zu Gast im WolfsbauKadan zu Gast im Wolfsbau
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Am kommenden Samstag, 20. Februar, um 17 Uhr steigt das mit Spannung erwartete vierte und letzte Derby in dieser Saison zwischen dem EHV Schönheide 09 und dem ERV Chemnitz 07 im Schönheider Wolfsbau. Nach vier Siegen in Folge, wollen die Wölfe auch das Heimspiel gegen die Wild Boys für sich entscheiden und hoffen dabei wieder auf die zahlreiche und lautstarke Unterstützung von den Rängen.

Das letzte Derby im Wolfsbau war noch eine klare Angelegenheit für den EHV 09. Mit 9:0 fegten die Wölfe damals die Wild Boys vom Eis und ließen auch Anfang des Jahres beim dritten Vergleich in Chemnitz nichts anbrennen, als man mit 8:4 die Oberhand behielt. Nur beim ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison gab es eine knappe 6:7-Penaltyniederlage gegen die Chemnitzer.

Seit dem letzten Derby hat es jedoch bei den Wild Boys personelle Veränderungen gegeben. Mit der Neuverpflichtung des Tschechen Michal Vymazal und der Rückkehr von Mike Losch hat die Offensive nun wieder deutlich mehr an Durchschlagskraft dazu gewonnen, was sich auf die letzten Ergebnisse und auch auf den Tabellenplatz positiv ausgewirkt hat. Bester Scorer der Chemnitzer ist aber Verteidiger und Kapitän Ales Dvorak (27 Scorerpunkte), gefolgt von den Ex-Wölfen Julius Michel (22 Punkte) und Roy Engler (21 Punkte). Spätestens nach den Heimerfolgen gegen Erfurt (7:6 n.P.) und den Preussen Juniors (5:3), sowie dem 3:2-Auswärtssieg bei den Jonsdorfer Falken, muss man wieder mit den Wild Boys rechnen und es wird eine über 60 Minuten konzentrierte Teamleistung der Wölfe von Nöten sein, um auch dieses Mal das Eis als Sieger zu verlassen.

Der Respekt vor dem Gegner ist ohne Zweifel da, aber dennoch gehen die Wölfe als klarer Favorit ins letzte Derby der Saison. Immerhin vier der letzten fünf Heimspiele konnte der EHV 09 für sich entscheiden und ist zudem seit vier Spielen in Folge ungeschlagen. Die Heimstärke, eine starke Offensivabteilung und die eigenen Fans im Rücken, könnten wieder ausschlaggebend für einen Wölfesieg sein, was nicht zuletzt die Akademiker und Black Dragons mit zweistelligen Niederlagen bitter erfahren mussten.

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