Legende Kerry Goulet feiert ComebackAltstar unterstützt den CE Timmendorfer Strand

(Foto: Susanne Dittmann/CE Timmendorfer Strand)(Foto: Susanne Dittmann/CE Timmendorfer Strand)
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Wenn Kerry Goulet am kommenden Freitag, 8. Februar, um 20 Uhr im Landesliga-Heimspiel zwischen dem CE Timmendorfer Strand und dem Molot EC Hamburg auf dem Eis steht, dann wird die Halle beben. Nicht nur, dass Goulet kurz vor seinem 60. Geburtstag noch einmal ein Ligaspiel macht, nein: sollte der CET die Begegnung gewinnen, so sind ihnen die Finalespiele um die Landesliga-Meisterschaft und um den Aufstieg in die Verbandsliga Nord sicher.

Kerry Goulet ist eine echte Legende. Das Timmendorfer Eishockey hängt ihm nach seiner aktiven Zeit, auch nach über 20 Jahren noch enorm am Herzen: „Ich weiß, dass es sich verrückt anhört, dass ich mit 59 Jahren nochmal so eine Herausforderung annehme. Aber ich will allen zeigen, dass es keine Rolle spielt, wie alt du bist. Du kannst all deine Träume ausleben, wenn du die richtige Einstellung hast. Selbst als ich unter den Folgen von Gehirnerschütterungen und schweren Depressionen gelitten habe, war Aufgeben nie ein Thema. Ich habe immer für meine Träume gelebt und gekämpft“, sagt Goulet.

In seiner aktiven Zeit gewann Kerry Goulet 1992 die Oberliga-Meisterschaft und 2012 bei seinem ersten Comeback an der Ostseeküste machte er seinen 2000. Scorerpunkt. Ein absoluter Meilenstein im Eishockey. Sein Trikot mit der Rückennummer 29 hängt auch heute noch unter dem Hallendach. Gemeinsam mit Marvin Glaser und Mark MacKay war Goulet das Aushängeschild des Timmendorfer Eishockeys. Zahlreiche Ehrungen sollten ihm folgen. So ist Goulet auch Mitglied der Icehockey Hall of Fame. Eine enorm große Auszeichnung, die Goulet erhalten hat.

Nun will Goulet etwas zurückgeben und zeigen, wie sehr das Timmendorfer Eishockey doch am pulsieren ist: „Das Timmendorfer Management, meine Teamkameraden in all den Jahren und vor allem die Fans haben mir in meiner Karriere so viel gegeben. Ich schulde es allen, zu zeigen, dass wir gemeinsam etwas bewegen können. Ich will, dass die Kinder eine Eishockey-Zukunft in Timmendorf haben“, sagt der 59-Jährige.

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