Kommt Doug Murray zurück in den Harz?

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Jetzt ist es also offiziell: Worüber schon seit Wochen spekuliert wird, bestätigte der Vize-Präsident der Harzer Wölfe, Richard J. Flohr, heute gegenüber der Goslarschen Zeitung. Schon seit Ende November gibt es Gespräche über eine mögliche Rückkehr des einstigen Harzer Eishockey-Idols, Doug Murray.

„Wir haben ihm ein attraktives und für uns realistisches Angebot gemacht“, verriet Flohr. Allerdings haben finanzielle Fragen bislang kaum eine Rolle bei der Entscheidungsfindung gespielt. Zwei andere Probleme können den Deal viel eher zum Scheitern bringen: So soll Murray für die Paramount Gold Mining, einer Nasdaq-notierten amerikanischen Aktiengesellschaft, das Deutschland-Geschäft aufbauen. Das funktioniert aus einer Großstadt wie Berlin in aller Regel besser. Hierzu hat sich Paramount auch an FASS Berlin, Murrays derzeitigem Club, als Hauptsponsor gebunden und einen hohen Betrag investiert.

Heute Nacht, aufgrund der Zeitverschiebung in den USA, soll jedenfalls eine Entscheidung fallen. Zwar gab es schon zwei andere solcher Termine, doch ist der Druck nun aus mehreren Gründen verstärkt gegeben. „Ich denke, die Chancen für eine Rückkehr von Doug Murray in den Harz stehen 51:49. In jedem Fall steht Doug im Wort, im Falle eines Vereinswechsels zu den Harzer Wölfen zurückzukehren“, macht Flohr sich und den vielen Fans Mut.

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