Kobras wehrten sich tapfer

Kobras zweimal gegen NeuwiedKobras zweimal gegen Neuwied
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So voll war die Eissporthalle am Dinslakener Stadtbad bei einem Eishockeyspiel wahrscheinlich zuletzt 1990, als der damalige DEC mit Mark Mahon (jetzt Cheftrainer Japan) und Claude Dumas in der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga kämpften. Die Kobras gestalteten das Spiel gegen einen recht nachlässig auftretenden Tabellenführer lange offen, unterlagen dem EV Duisburg aber mit 3:7 (1:1, 2:3, 0:3). Klar, dass sich dabei das meiste Geschehen allerdings vor dem Tor von Kobras-Torhüter Eugen Michel abspielte. Den ersten erfolgreichen Nadelstich setzte Pierre Klein in der siebten Minute mit einem Konter zur 1:0-Führung. Die Füchse drückten auf die Tube und erzielten kurz vor Drittelende den Ausgleich.

Auch im zweiten Drittel blieben die Gäste dominant, ohne jedoch wirklich zwingend zu agieren. Jedenfalls hielten die Männer um Thomas Bläsche nicht nur mit, sondern gingen auch durch Kapitän Daniel Pleger erneut in Front. Nun begann aber die Zeit der Gäste. Denn in diesem Drittel glichen sie nicht nur zum 2:2 aus, sondern lagen nach 40 Minuten mit 4:3 vorn. Im letzten Abschnitt hatten die Hausherren dem Druck der Gäste nicht mehr viel entgegenzusetzen. Vielleicht nahmen sich sogar einige Spieler im Hinblick auf die wichtige Partie am heutigen Sonntag ein wenig zurück. Die Gäste bekamen nach dem Spiel den Meisterpokal der Regionalliga West von LEV-Obmann Markus Schweer überreicht.

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