Kobras wankten – fielen aber nicht

Kobras zweimal gegen NeuwiedKobras zweimal gegen Neuwied
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Eine unglückliche Niederlage in der Aufstiegsrunde zur Oberliga erlebten die 150 Zuschauer beim Spiel der RSC Darmstadt Crocodiles gegen die Dinslakener Kobras am vergangenen Samstag in der Darmstädter Eissporthalle. Beim 4:7 (0:2, 2:2, 2:3) war es knapp, ehe es in Dortmund beim 2:23-Desaster überdeutlich wurde.

Von Beginn an zeigten die Crocodiles attraktives Eishockey, spielten mit großem Einsatz aus einer kontrollierten Abwehr mit schnellen Gegenstößen auf das Tor von Dennis Albrecht. Die ersten torgefährlichen Situationen waren dann auch Ergebnis Darmstädter Kombinationen, führten aber nicht zu Treffern. Diese Abschlusschwäche zog sich durch das ganze Spiel und trug wesentlich zu der erneuten Niederlage bei. Die Abwehr stand sehr sicher, machte viele Angriffsbemühungen der Kobras durch geschicktes Vorchecken schon an der blauen Linie zunichte und hatte in Goalie Dirk Sydow einen sicheren Rückhalt. Die Treffer der Kobras resultierten dann meist aus kurzen Augenblicken der Unaufmerksamkeit, die man sich auf diesem Niveau nicht leisten kann.

Ärgerlich aus Darmstädter Sicht zwei knappe Schiedsrichterentscheidungen, als Almagro – mit einem langen Pass aus der Abwehr hervorragend bedient – alleine auf das Dinslakener Tor zusteuerte und nur durch den Abseitspfiff gestoppt werden konnte. Eine weitere Situation hätte zu einem Penalty führen können, wenn der Darmstädter Stürmer nicht noch einen Schussversuch unternommen hätte.

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