Kobras verlieren ohne sieben Stammspieler

Kobras zweimal gegen NeuwiedKobras zweimal gegen Neuwied
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Die Vorzeichen waren bereits vor dem Spiel in Grefrath alles andere als günstig. Zwar konnte Henri Marcoux mit Vollgitter gegen alle Erwartungen für die Dinslakener Kobras auflaufen, doch behinderte ihn der ungewohnte Gesichtsschutz so sehr, das Marcoux an diesem Abend nicht zur Entfaltung kommen sollte. Zu den bereits im Vorfeld bekannten verletzungsbedingten Ausfällen von Felkel und Wunsch gesellten sich noch Heiko Wilken (angebrochene Rippe) und Michael Kalisch (Zahnprobleme) hinzu. Daniel Eul musste kurzfristig beruflich bedingt absagen und um den Personalsorgen der Kobras die Krone aufzusetzen, forderten die Duisburger Füchse am späten Freitagnachmittag Goalie Mirco Theurer für ihr DEL-Spiel gegen die Kölner Haie an. So musste das Team von Armin Lehmann ohne sieben Stammspieler und nur einem Torhüter, in Person von Dennis Albrecht, nominell die Nummer drei, die Reise an die Niers antreten. Dort unterlag Dinslaken mit 0:3.

Selbst die Anreise sollte sich kompliziert gestalten, vergaß doch der Busfahrer den Termin, sodass Privatpersonen, Mannschaft und Fans, selbst nach Grefrath fuhren. Aus dem dezimierten Kader musste Coach Armin Lehmann seine Reihen formen. So bildeten 1b-Spieler Stefan Peisker, der eine so nicht zu erwartende starke Partie ablieferte, mit Thomas Frach und Marco Piwonski mit Andreas Bergmann die beiden Abwehrreihen. Auch im Sturm spielten die Kobras nur mit zwei Reihen, stellte für Armin Lehmann eine dritte Reihe, in der gleich zwei Junioren hätten auflaufen müssen, ein zu großes Risiko dar.

Das Spiel blieb lange offen. Im ersten Drittel hatte Dennis Albrecht im Tor der Kobras nicht viel zu tun. Dinslaken bestimmte die Partie, doch scheiterte auch immer wieder vor dem Tor der Gastgeber, sodass es torlos in den zweiten Abschnitt ging. Grefrath wurde nun stärker, doch dauerte es bis zur 30. Minute, ehe die Hausherren die Abwehr der Kobras ausspielen konnten und mit 1:0 in Führung gingen. Nur zwei Minuten später war es Sergej Hatkevitch, der nicht angegriffen wurde und ungehindert auf 2:0 erhöhte. Im Schlusabschnitt erhöhte Holstein auf 3:0.

Tore: 1:0 (29:58) Lankes (Hatkevitch, Linda), 2:0 (32:05) Hatkevitch, 3:0 (45:24) Holstein (Ackers, Lankes). Strafen: Grefrath 14, Dinslaken 16. Zuschauer: 369.

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