Kobras unterliegen Köln im Penaltyschießen

Kobras unterliegen Köln im PenaltyschießenKobras unterliegen Köln im Penaltyschießen
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Beide Mannschaften begannen das Spiel im ersten Drittel verhalten und die Kobras präsentierten sich nach der Niederlage gegen Neuss verunsichert. Das Spiel nach vorn war zu harmlos und im Spielaufbau wurden zu viele Fehlpässe produziert. Da auch die Kölner in diesem Drittel nicht viel besser waren, gab es auf beiden Seiten nur wenige Tormöglichkeiten, die fast immer eine sichere Beute für die Torleute waren. Aber auch nur fast, denn in der 13. Minute nutzen die Haie ein Überzahlspiel und gingen mit 1:0 in Führung. Das war auch gleichzeitig der Pausenstand.

Im zweiten Drittel kamen die Kobras über den Kampf nun besser ins Spiel und erspielten sich  mehrere klare Möglichkeiten. Allerdings ging die Tsvetkov-Truppe viel zu leichtfertig mit den Torchancen um. Somit blieb es auch in diesem Drittel bei der knappen Führung für die Haie, die sich mittlerweile aufs Kontern beschränkten und dabei nicht ungefährlich waren.

Im letzten Drittel das gleiche Bild. Die Kobras versuchten das Spiel zu machen und den Ausgleich zu erzielen, blieben aber weiterhin erfolglos in ihren Bemühungen. Die Kölner Haie hielten dagegen und konnten ihrerseits ebenfalls einige Torszenen für sich verbuchen. So auch in der 47. Minute als quasi aus dem Nichts das 2:0 für die Haie fiel. Christian Werth war es, der Dennis Rudolph aus unmöglichem Winkel überwinden konnte. Nur fünf Minuten später kam es noch schlimmer für die Kobras. Wieder konnten die Haie ein Überzahlspiel für sich nutzen und bauten ihre Führung sogar auf 3:0 aus. Wer aber nun dachte, die nächste Niederlage der Kobras sei besiegelt, wurde in den letzten Spielminuten überrascht. Anders als gegen Neuss gaben sich die Dinslakener nicht auf, sondern kämpften weiter und wurden dafür belohnt. Vier Minuten vor Spielende erzielte Jan Nekvinda den Anschlusstreffer zu 1:3. Nun wollten die Kobras mehr und Coach Tsvetkov nahm in der letzten Spielminute Dennis Rudolph für einen sechsten Spieler aus dem Tor. In der Folge überschlugen sich die Ereignisse. 13 Sekunden vor Spielende verkürzte Evgenij Kozhenvnikov auf 2:3, ehe erneut Jan Nekvinda nur sechs Sekunden später sogar den Ausgleich schaffte und das Spielgeschehen endgültig auf den Kopf stellte.

Somit musste das Penaltyschießen her, was die Kölner Haie im 5. Durchgang für sich entscheiden konnten. Letzten Endes können die Kobras mit dem glücklichen Punkt zufrieden sein, auch wenn dadurch vorläufig der Anschluss an die Tabellenspitze verloren ging. Auf die Männer um Kapitän Dirk Schmitz wartet in den nächsten Wochen viel Arbeit, will man den Kontakt zum Spitzenreiter aus Neuss nicht endgültig verlieren.

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