Kobras siegen souveränDinslakener Kobras

Sebastian Haßelberg im Zweikampf mit dem Duisburger Robert Gramstadt. (Foto: Matthias Grimme/Dinslakener Kobras)Sebastian Haßelberg im Zweikampf mit dem Duisburger Robert Gramstadt. (Foto: Matthias Grimme/Dinslakener Kobras)
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Knapp 100 Zuschauer fanden sich zum ungewohnten Donnerstagabend Spiel in der Eissporthalle Dinslaken ein und sahen ein Kobra-Team, das im ersten Drittel bereits nach zwei Minuten kalt erwischt wurde. Nach einem Konter war Goalie Felix Zerbe, der an diesem Abend im Dinslakener Gehäuse den Vorzug vor Dennis Rudolph bekam, machtlos und es stand 1:0 für die Duisburger Füchse. Im weiteren Spielverlauf des ersten Drittels entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem die Kobras zwar die taktangebende Mannschaft waren, aber immer wieder von gut mitspielenden Füchsen in ihren Offensivaktivitäten gestört wurden. So ging es ohne weitere Tore in die Drittelpause.

Im zweiten Drittel legten die Hausherren noch eine Schüppe drauf und brannten ein regelrechtes Feuerwerk ab. Ganze fünf Mal musste der Gästetorwart hinter sich greifen. In der 25. Minute war es Benedikt Hüsken, der die Lunte zündete und zum 1:1 Ausgleich traf. Bis zur 38. Minute trafen Haßelberg, Spazier, Nekvinda und nochmals Hüsken, nachdem man die Duisburger mit sehenswerten Kombinationen schwindelig gespielt hatte.

Auch im letzten Drittel waren die Kobras die spielbestimmende Mannschaft. Duisburg hatte nichts mehr entgegenzusetzen. Dinslakens Trainer Dimitry Tsvetkov probierte nun einiges aus und würfelte die Sturmreihen ein wenig durch. Zwei weitere Tore für die Kobras erzielten Christoph Mand und Jan Nekvinda in der 48. und 49. Minute. Danach ließen es die Kobras aber auch ruhiger angehen und spielten dabei souverän und abgeklärt ihr Spiel runter. Bis auf den Gegentreffer zum 7:2-Endstand durch die Füchse zwei Minuten vor der Schlusssirene sollte nichts mehr anbrennen.

Tore: Dinslaken: Nekvinda, Hüsken (je 2), Haßelberg, Spazier, Mand; Duisburg 1b: Clouth, Gramstadt.

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