Kobras siegen mit Rumpfkader in Frankfurt

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Doch taktisch gut eingestellt und diszipliniert spielend, beherrschten die Kobras sogar weitestgehend das Spiel und nahmen verdiente drei Punkte mit nach Hause. Im ersten Drittel konnten die Frankfurter das Spielgeschehen noch offen gestalten und gingen in der 14. Spielminute mit ihrem zweiten zwingenden Angriff 1:0 in Führung. Doch nur drei Minuten später wussten die Kobras ein Überzahlspiel zu nutzen und konnten durch Daniel Pleger den Ausgleich erzielen.

Ab dem zweiten Drittel gewannen die Traberstädter immer mehr die Oberhand und erspielten sich gute Torchancen. Folgerichtig ging die Tsvetkov-Truppe mit 2:1 in der 33. Minute in Führung. Niklas Beyer war es, der freistehend einen mustergültigen Pass von Jan Nekvinda ins Frankfurter Netz unterbrachte. Mit dieser Führung ging es auch in die Pause, in der die Kobras noch mal Kraft für das letzte Drittel tanken konnten.

Die Dinslakener starteten optimal ins letzte Drittel. Schon in der 41. Minute wusste Jan Nekvinda ein Überzahlspiel der Kobras zu nutzen und erhöhte auf 3:1. Mit diesem Vorsprung im Rücken mobilisierten die Männer um Daniel Pleger, der die Kapitänsrolle für den verletzten Dirk Schmitz übernommen hatte, noch mal alle Kräfte und hatten die Young Lions weiterhin im Griff. Zwar bauten die Dinslakener  zum Ende konditionell etwas ab, ließen aber gegen Frankfurt nicht mehr anbrennen. Gekrönt wurde diese Energieleistung mit dem Tor zum 4:1 Endstand. Erneut war Jan Nekvinda der Torschütze.

Mit diesem Sieg und den daraus resultierende drei Punkten bleiben die Kobras weiter im Rennen um Platz eins in der Pokalrunde und sind dem Neusser EV dicht auf den Fersen.

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