Kobras rehabilitieren sich

Lesedauer: ca. 1 Minute

Deutlich war dem Team anzumerken, dass es sich den Frust von der Seele spielte und auf Wiedergutmachung aus war. Trainer Dimitry Tsvetkov hatte auf die zuletzt angebotenen Leistungen seiner Mannschaft reagiert und einige Umstellungen in den Sturmreihen vorgenommen.  Die Hausherren legten gleich los wie die Feuerwehr und schnürten die Gäste von Beginn an in ihrem Drittel ein.

Die Kaiserstädter, gerade einmal mit neun Feldspielern und zwei Torhütern angereist, hatten von Beginn an wenig Chancen, zumal Benedikt Hüsken mit seinem ersten Treffer an diesem Abend nach 40 Sekunden die Weichen frühzeitig auf Sieg zugunsten der Hausherren gestellt hatte. Noch hatten die Grizzlies ausreichend Kraft, und die „elf Aufrechten“ kämpften um jeden Quadratzentimeter Eis. Doch die Kobras waren zu überlegen und konnten den Vorsprung durch einen weiteren Treffer von Benedikt Hüsken und Dominick Spazier bis zur Pause auf 3:0 erhöhen. Zu allem Unglück für die Gäste fiel dann auch noch ihr Top-Torjäger Patrick Büren mit Beginn des Mittelabschnitts aus, so dass die „letzten zehn Mohikaner“ aus Aachen für den Rest des Spieles hoffnungslos überfordert waren. Der Torreigen der Tsvetkov-Truppe wurde nur einmal unterbrochen, als Ex-Kobra Ilja Ulyanov den Gästen den Ehrentreffer zum zwischenzeitlichen 3:1 bescherte. Die Tore für Dinslaken erzielten Hüsken (5), Nekvinda (3), Schafranski (2),Spazier, Cornelißen, Pleger, Alles und Tanke.

Jetzt die Hockeyweb-App laden!