Kobras hielten lange Zeit gut mit Dinslakener Kobras

Kobras hielten lange Zeit gut mit Kobras hielten lange Zeit gut mit
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Im Gegenteil: Im Spielverlauf hatten die Kobras die ersten klaren Einschussmöglichkeiten und gingen jeweils bis zum 3:3 mit einem Tor in Führung. Mitte des Schlussabschnitts verließen dann die Dinslakener merklich die Kräfte und eine unglückliche Strafzeit leitete die Niederlage gegen den Oberligisten ein.

Pepe Lindemanns hatte beim Versuch, sich von seinem Gegenspieler zu lösen, seinen Stock über den Ratinger heben wollen. Dieser bewegte sich zeitgleich jedoch so unglücklich, dass ihn das Spielgerät im Gesicht traf und ihn leicht verletzte. Schiedsrichter Berger hatte keine andere Möglichkeit, als dem Dinslakener mit einer fünfminütigen Strafe plus Spieldauerdisziplinarstrafe zu belegen.

Innerhalb dieser fünfminütigen Überzahl vermochten es die Gäste, mit zwei Treffern bis zur 52. Minute entscheidend auf 3:5 davonzuziehen. Da der Tsvetkov-Truppe nun die Kraft fehlte, die Partie noch einmal zu drehen, stand der Sieger zu diesem Zeitpunkt eigentlich schon fest.  Das sechste Ratinger Tor war dann das Tor, um das dieser Sieg der Gäste sicherlich zu hoch ausfiel.

Unverständlicherweise nahm das Spiel im letzten Drittel nicht nur an Körperlichkeit, sondern vor allem auch an Nickligkeiten zu. Dabei wurde besonders deutlich, dass Ratingens Verteidiger Simon Migas und Dinslakens Dominick Spazier wohl keine Blutsbrüder mehr werden. In einer Situation tat Migas seine Meinung körperlich in einer Art und Weise kund, dass auch er mit einer 5-plus-Spieldauerdisziplinarstrafe belegt wurde.

Die Kobras boten dem Oberligisten aus Ratingen im Rahmen ihrer Möglichkeiten einen tollen Kampf und vielleicht wäre noch mehr möglich gewesen, hätten in den Dinslakener Reihen nicht namhafte Spieler wie der etatmäßige Kapitän Sebastian Haßelberg, Timothy Tanke, Daniel Pleger und Benedikt Hüsken berufsbedingt gefehlt. Der eigentlich immer kritische Trainer Dimitry Tsvetkov war nach dem Spiel mit der Leistung seines gesamten Teams jedenfalls hochzufrieden und betonte, dass er keinen Spieler davon ausnehmen wolle. Darauf lässt sich doch für die nun anstehende Meisterschaftsrunde gut aufbauen.

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