Kobras erreichen die volle PunktzahlDinslakener Kobras

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Dabei waren die hessischen Gäste der erwartet unbequeme Gegner. Körperlich robust, läuferisch stark und passgenau präsentierten sich die Dukes in Dinslaken. Lediglich ihre Torausbeute ließ zu wünschen übrig. Entweder machte ein starker Dennis Rudolph den Gästen die Tür vor der Nase zu oder sie scheiterten an ihren eigenen Nerven. Auch die Vorderleute des Torhüters kämpften einmal mehr aufopferungsvoll und warfen sich immer wieder in die Schüsse.

In der Offensivabteilung konnten die Hausherren zudem nicht nur den Ausfall des gesperrten Torjägers Jan Nekvinda kompensieren, sondern präsentierten sich mit zwei ausgeglichenen ersten Reihen. Sogar die Nachwuchsreihe musste sich nicht nur auf Abwehrarbeit beschränken, sondern konnte sporadisch auch einige Nadelstiche auf das von Ilja Doroschenko ausgezeichnet gehütete Gehäuse setzen.

Da die Unparteiischen das Spiel gut laufen ließen, entwickelte sich eine rassige Partie mit hohem Körpereinsatz. Und so war es die Kaltschnäuzigkeit der Kobra-Offensive, die im Eröffnungsdrittel den Unterschied ausmachte. Während die Darmstädter Gaste immer wieder vor dem Dinslakener Tor verzweifelten, konnten die Hausherren zwei ihrer Möglichkeiten durch Daniel Pleger und Sebastian Hasselberg zum beruhigenden 2:0-Zwischenstand nach dem ersten Drittel nutzen.

Im Mittelabschnitt ging es ebenso auf und ab, doch während Dennis Rudolph erneut seine weiße Weste behielt, musste Doroschenko beim 3:0 durch Rihards Grigors abermals hinter sich greifen. Bei diesem Treffer konnten die Kobras eine zweifache Überzahlsituation nutzen.

Auch im Schlussabschnitt gaben sich die Gäste nicht auf und berannten pausenlos das Dinslakener Gehäuse. Doch bevor „Schnapper“ Rudolph zum einzigen Mal beim 5:3 - Überzahltreffer von Adrian Parejo die schwarze Hartgummischeibe passieren lassen musste, krönte Rihards Grigors, der an diesem Abend sehr viel Eiszeit bekam, seine gute Leistung mit einem Doppelpack zum zwischenzeitlichen 4:0.

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