Kobras erhalten Nachbarschaftshilfe aus dem FuchsbauDinslakener Kobras

Kobras erhalten Nachbarschaftshilfe aus dem FuchsbauKobras erhalten Nachbarschaftshilfe aus dem Fuchsbau
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Besonders betroffen sind in der Regel die „kleinen“ Vereine der unteren Ligen, die zwar annähernd die gleichen Kosten für Ausrüstung, Eisanmietung, Schiedsrichter, usw. aufbringen müssen, wie die arrivierten großen Vereine, doch bei den Einnahmen durch Zuschauer und Sponsoren zeigt sich ein großer Unterschied – selbst im Amateurbereich.

Nun gehen die Duisburger Füchse mit gutem Beispiel voran und möchten den Dinslakener Kobras auch während der laufenden Saison unter die Arme greifen. Der Oberligist tritt beim Nachbarn am Samstag, 26. Oktober, 20 Uhr an.

Die Idee dazu reifte vor einigen Wochen bei einem lockeren Plausch hinter der Bande der Duisburger Eissporthalle zwischen Dinslakens Stadionsprecher Dietmar Mensch und dem sportlichen Leiter des EVD, Matthias Roos. Schnell war die Idee eines Freundschaftsspieles zwischen beiden Vereinen geboren, bei dem die Kobras bereits jetzt als Hauptgewinner angesehen werden dürfen. Denn vereinbart wurde, dass sämtliche Zuschauereinnahmen dieser Begegnung in Dinslaken bleiben.

Eine noble Geste unseres Eishockeynachbarn, für die sich alle, die es mit dem Dinslakener Eishockey halten,  ausdrücklich bei den Duisburgern bedanken. Wünschenswert, dass sich diese Verbindung auch auf die ein oder andere Art zukünftig weiter ausbauen lässt. Sportlich werden die Dinslakener in dieser Partie voraussichtlich das Nachsehen haben, werden aber nichts unversucht lassen, den Füchsen, die man getrost als ein Spitzenteam der aktuellen Oberliga ansehen darf, die 60 Minuten so schwer wie möglich zu machen.

Auch wenn man aktuell nicht im Meisterschaftsbetrieb aufeinandertreffen kann, so ist der Reiz eines Lokalderbys selbst in diesem Freundschaftsspiel gegeben. Daher bitten beide Vereine um zahlreiche und lautstarke Unterstützung aus ihren Lagern, denn irgendwie ist dieses Spiel ja auch für einen guten Zweck. Und die meisten können mit der Straßenbahn oder dem Fahrrad anreisen.  Schön wäre, wenn „die Hütte“ mal wieder so richtig voll wird – ganz wie in den guten alten Zeiten.

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