Kobras ärgern den Tabellenführer

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Dabei sah es in den ersten beiden Dritteln gar nicht gut aus für die Kobras. Neuwied kontrollierte das Spiel nach Belieben und erzielte bereits nach vier Minuten das 0:1 durch Andrew Stevenson. Dinslaken kam nur selten aus dem eigenen Drittel und fünf Minuten später hatte Kobra Torwart Dennis Rudolph erneut keine Chance als Ernst Reschetnikow auf 0:2 erhöhte. Kurz vor der ersten Drittelpause nutzte Dominick Spazier dann aber eine Unachtsamkeit in der Defensive der Gäste und traf zum 1:2-Anschlusstreffer.

Im zweiten Drittel wurde die Partie nun kampfbetonter, was das Schiedsrichtergespann mit Strafzeiten auf beiden Seiten honorierte. Das Team um Kobra Kapitän Dirk Schmitz konnte aber anscheinend den Respekt vor dem Tabellenführer nicht ablegen oder hatte noch die 1:10-Hinspielklatsche im Kopf und agierte in der Offensive viel zu zaghaft um dem Gäste Torwart richtig gefährlich zu werden. Neuwied nutzte die passive Haltung der Kobras in der 25. Minute erneut aus und erhöhte durch Marc Blumenhofen auf 1:3, woran sich bis zum zweiten Pausentee nichts mehr ändern sollte.

Für das letzte Drittel schien Kobra Coach Dimitry Tsvetkov die richtigen Worte gefunden zu haben. Bereits in der 43. Minute erzielte Daniel Pleger mit einem Zauberschuss aus der Drehung in den Winkel das 2:3. Doch die Freude über diesen Treffer sollte nicht lange anhalten, denn nur 2 Minuten später stellte Neuwied durch Andreas Wichterich den zwei Tore Abstand wieder her und es stand 2:4. Es schien so als ob Neuwied jederzeit den zwei Tore Abstand wieder herstellen könnte und den Sieg sicher mit nach Hause nehmen würde als Jan Nekvinda in der 47. Minute an der blauen Linie geschickt wurde und den Konter mit dem Tor zum 3:4 abschloss. Dieses Mal erholte sich Neuwied nicht so leicht. Die Kobras drängten nun auf den Ausgleich, doch wollte die Scheibe einfach nicht ins Netz. Als dann die letzten beiden Spielminuten anbrachen und Neuwied durch eine Zwei-Minuten-Strafe geschwächt wurde nahm Dinslakens Coach, wie schon im letzten Heimspiel gegen Grefrath, eine Auszeit und nahm Dennis Rudolph zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Die Kobras wollten nun den Ausgleich erzwingen. Ein Schuss nach dem Anderen wurde nun auf das Tor der Gäste abgefeuert, ehe wiederum Jan Nekvinda mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend wenige Sekunden vor der Schlusssirene zum vielumjubelten 4:4-Ausgleich traf.

Erneut ging es ins Penaltyschießen, in dem das Glück erneut nicht auf Seiten der Dinslakener sein sollte. Während Nekvinda und Pleger für die Kobras scheiterten, konnte Neuwied seine ersten beiden Penaltys sicher verwandeln und sicherte sich letztendlich den Zusatzpunkt. Trotzdem konnte man auf Seiten der Kobras mit dem erreichtem Punkt zufrieden sein, der in der Endabrechnung um einen Platz unter den ersten Vier sehr wichtig werden könnte.

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