Knapper Sieg in schwachem Spiel

In einem eher schlechtem Eishockeyspiel gewannen die Pferdeturm Towers in der Relegation der Regionalliga Nord am Sonntagabend hauchdünn bei den Salzgitter Icefighters mit 3:2 (1:1, 0:1, 2:0).
Was auf dem Papier vor der Partie eigentlich als klare Angelegenheit aussah, entwickelte sich von Beginn an zu einem harten Stück Arbeit für die Mannschaft von Trainer Ronny Schubert. Zwar konnten die Gäste vom Pferdeturm in der neunten Spielminute bei eigener Unterzahl durch ein schönes Solo von Roman Ringe mit 1:0 in Front gehen, aber gut 90 Sekunden vor Ende des ersten Abschnitts glichen die Gastgeber unerwartet bei 4 gegen 4 aus.
Im zweiten Drittel hatten die Icefighters dann sogar wesentlich mehr vom Spiel und Stephan Miskovic im Kasten der Towers musste sein ganzes Können unter Beweis stellen, um seine Farben im Spiel zu halten. In der 32. Spielminute konnte dann auch „Misko“ nichts mehr retten und somit war geschehen, was nicht geschehen sollte – die Gastgeber führten plötzlich. Daran konnten auch etliche Angriffsbemühungen der Towers nichts ändern, denn entweder räumte die Defense der Gastgeber alles ab, oder bei Keeper Jasieniak war Endstation.
Auch im letzten Abschnitt die Towers ohne richtigen Drang nach vorne. Somit dauerte es bis zur 52. Spielminute, ehe Marco Spors das Glück des tüchtigen hatte und den Ausgleich erzielen konnte. Nun setzten die Towers alles auf eine Karte. Und das wurde belohnt – knapp fünf Minuten vor Ende der Begegnung verwandelte Marvin Berndt ein tolles Zuspiel von Arthur Lemmer bei angezeigter Strafe für die Gastgeber und brachte seine Farben knapp in Front. Salzgitter zwar noch mit verzweifelten Versuchen, sich ins Penaltyschiessen zu retten, aber die Zeit lief für die Gäste.
Tore: 0:1 (8:57) Roman Ringe (4-5), 1:1 (18:23) C. Pelikan (A. Kiene, D. Jasieniak/4-4), 2:1 (31:41) Franke (Zapfe, Rietzel), 2:2 (51:26) Spors (Berndt, Wohlbier), 2:3 (55:15) Berndt (Lemmer). Strafen: Salzgitter 18, Hannover 18.