Knappe Niederlage für die Bären in Troisdorf

Der krönende Abschluss in Neuwied blieb ausDer krönende Abschluss in Neuwied blieb aus
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In einem zum Ende mitreißendem Spiel unterlag der EHC Neuwied bei den Dynamites mit 2:3 (0:2, 0:0, 2:1). Dabei trennte die Deichstädter nur gut eine Minute zu einem Punktgewinn. Rund 200 mitgereiste Neuwieder Fans waren mit dem ersten Drittel ihrer Mannschaft überhaupt nicht zufrieden. Zu verhalten agierten die Bären und fanden keine Mittel gegen die quicklebendigen Troisdorfer Stürmer. Dazu kamen immer wieder Fehler und Unkonzentriertheiten im Spielaufbau. So konnte Neuwied die erste Unterzahl zwar noch schadlos überstehen, mussten dann aber in der vierten Minute das 0:1 durch Jury Lütgen hinnehmen. Troisdorf behielt auch weiterhin die Oberhand und erhöhte in der 13. Minute durch Manuel Warda auf 2:0. Sichtlich unzufrieden ging der EHC mit diesem Ergebnis in die erste Pause.

Mit mehr Aggressivität, bereits in der neutralen Zone, kamen die Bären im zweiten Abschnitt besser ins Spiel. Es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Außer einem Pfostenschuss der Dynamites und einem Lattentreffer von Daniel Walther konnte sich kein Team, selbst bei Überzahl, einen Vorteil erspielen. Torlos ging es wieder in die Kabine.

Neuwied musste nun im letzten Abschnitt reagieren. Trainer Arno Lörsch stellte seine Mannen nun offensiver ein. Die Bären begannen, das Geschehen zu bestimmen. Die große Chance zum Anschlusstreffer bot sich dann in der 44. Minute Stephan Petry. In Unterzahl fuhr er einen Konter alleine auf den Goalie zu, wurde dabei allerdings von hinter von den Beinen geholt. Den fälligen Penalty vergab Petry allerdings. Trotz der vergebenen Möglichkeit war dies wohl die Initialzündung. Denn von nun an baute der EHC mehr und mehr Druck auf. Auch die Fans spürten, dass hier noch mehr drin war und machten mit ihrer Kulisse das Spiel fast zu einem Heimspiel. Nur drei Minuten nach dem Penalty passte Jens Hergt den Puck quer vor das Tor und Willi Hamann konnte zum 1:2 einschieben. Lediglich durch Strafzeiten unterbrochen dominierte Neuwied nun die Partie. Aber es dauerte bis zur 57. Minute, bis Dennis Kobe den Ausgleich erzielte. Nun waren die Fans außer Rand und Band. Das Spiel schien zu Gunsten der Neuwieder zu kippen. Das war auch den Troisdorfern klar und sie nahmen unmittelbar nach dem Gegentreffer eine Auszeit. Mit Einsatz und Leidenschaft versuchten nun beide Teams eine Entscheidung herbeizuführen. Als dann Kobe für Neuwied und Michael Schröter für Troisdorf in der 57. Minute auf die Sünderbank mussten, standen sich auf dem Eis 4 gegen 4 gegenüber. Dabei gelang es den Troisdorfern eine Minute und 22 Sekunden vor Ende der Partie, auf 3:2 zu erhöhen. Die Freude war groß, das Spiel aber noch nicht beendet. 20 Sekunden vor der Schlusssirene nahm Trainer Lörsch seinen Goalie Alexander Neurath vom Eis und versuchte noch einmal alles, um ein Unentschieden zu erreichen. Ein Tor gelang aber nicht mehr.

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