Knappe Niederlage beim Tabellenführer

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Das Spiel begann 60 Minuten später, da der EHC Netphen erst um 18.30 Uhr in Frankfurt eintraf. Der EHC Netphen war trotz der kurzen Vorbereitungszeit von Beginn an hellwach und konnte gut dagegen halten. Defensiv sicher konnten immer wieder Konter gefahren werden. Ein abgefälschter Schuss von Simon Barg und ein Überzahltor von Patrick Senftleben brachten den Gastgeber bis zur siebenten Spielminute mit 2:0 in Front. Noch in der gleichen Spielminute verkürzte Tim Bruch auf 1:2, der EHC blieb im Spiel. Mit dem ersten Tor für die erste Mannschaft erzielte Mark Hall den 2:2-Ausgleich. Das starke Frankfurter Überzahlspiel brachte den EHC wieder in Rückstand. Michael Schwarzer und Simon Barg besorgten die 4:2-Führung (12. und 14.), auf die erneut Michael Schwarzer das 5:2 folgen ließ.

Im zweiten Drittel knüpfte EHC an die Leistung aus dem ersten Spielabschnitt an. Auch ein Unterzahltor kurz nach Wiederanpfiff von Paul Knihs zum 3:6 brachte sie nicht aus dem Konzept. Die Johannländer Kufenflitzer standen defensiv sicher und hielten mit viel Einsatz dagegen. Nach einem Powerplaytreffer durch den wiedererstarkten Michal Kousek (22.) und einem Treffer von Andre Bruch war der EHC wieder dran. In der 34. Spielminute scheiterten Jan Zavada, Philip Broze und Tim Bruch nur knapp. Eine Spielminute später machte es Michal Kousek besser. Von Jan Zavada auf die Reise geschickt tauchte er alleine vor dem Frankfurter Goalie auf. Dieser wurde mit einer Körpertäuschung geschickt verladen und es stand nur noch 5:6.

Im letzten Drittel konnten sich die Netphener bei ihrem Keeper Henrik Sirringhaus bedanken, der bis zur 47. Spielminute nur von Paul Knihs und Simon Barg zweimal bezwungen werden konnte. So hatte der EHC Netphen noch 13 Minuten Zeit, drei Tore aufzuholen. Aber auch die Umstellung auf zwei Reihen brachte nicht mehr das erwünschte Ergebnis. Sechs Minuten vor dem Ende verkürzte erneut Michal Kousek auf 6:8. Der EHC nahm noch eine Auszeit und agierte am Ende mit sechs Feldspielern. Die Frankfurter ließen nichts mehr anbrennen und der EHC mußte sich mit 6:8 geschlagen geben.

Trotz der Niederlage kann der EHC mit erhobenem Haupt das Eis verlassen. Mit viel Kampf und Mannschaftsgeist brachte man den Tabellenführer dazu, bis an seine Grenzen zu gehen. Mit dieser Leistung knüpfte der EHC wieder an seine Leistung aus der ersten Saisonhälfte an und ist wieder ein ernsthafter Kandidat für einen Platz unter den ersten Drei geworden.

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