Klarer Sieg der Panther gegen die Füchse

4:5 verloren – doch die Nierspanther sind Pokalsieger4:5 verloren – doch die Nierspanther sind Pokalsieger
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Die Grefrather Nierspanther kamen auch im dritten Verbandsliga-Spiel nur schwer in die Gänge, siegten am Ende aber souverän mit 9:0 (0:0, 5:0, 4:0) gegen den EV Duisburg 1b. Im ersten Drittel nahmen die Panther gleich das Heft in die Hand und erspielten sich eine Reihe bester Torchancen. Das Duell hieß in dieser Phase nicht Grefrath gegen Duisburg, sondern Grefrath gegen Goalie Dominik Henning. Was der Fuchs-Goalie alles wegschnappte, war unglaublich und das brachte die Stürmer des GEC an den Rand der Verzweiflung. Auf der anderen Seite war Goalie Dennis Corbeck schwer Grippe gefährdet, denn es gab nicht wirklich viel Arbeit und das in einer sehr kalten Halle.

Im zweiten Abschnitt änderte sich am Spielgeschehen nicht viel, denn die Panther gaben den Ton an und vergaben wieder beste Chancen. In der 26. Minute fiel der erste Treffer. Nach einem Schlagschuss von Pascal Zielinski herrschte vor dem Fuchsgehäuse das große Chaos, denn der Puck war nicht zu sehen. Michael Emmanouil hatte den Überblick behalten und schob den Puck zum 1:0 ins Netz. Dieses Tor hatte die Panther geweckt und man schnürte den Gastgeber in der eigene Zone ein. Als in der 34. Minute das 2:0 fiel, Matthias Holzki konnte eine Vorlage von Jan Lankes im Tor unterbringen, da brachen alle Dämme. In der 35. Minute gab es sogar einen Doppelschlag. Erst traf Stefan Peisker, und 22 Sekunden später jagte André Schroll eine Vorlage von Henri Marcoux und Gerrit Ackers zum 4:0 ins Netz. Duisburgs Coach nahm eine Auszeit, um das Spiel der Panther zu bremsen und sein Team neu zu ordnen. Es änderte sich aber nichts, denn 40 Sekunden später musste Dominik Henning die nächste Scheibe aus dem Netz holen. Henri Marcoux schraubte das Ergebnis auf 5:0.

Im letzten Drittel lief es ähnlich, denn die Füchse hatten gegen die Nierspanther immer wieder das Nachsehen. Ab der 43.Minute kamen dann die großen Momente von Henri Marcoux. Zunächst traf der „Magier“ in der 43. Minute zum 6:0. Der nächste Marcoux-Treffer fiel in der 46.Minute. Der Oldie nahm ein Zuspiel von Andre Schroll mit und vollstreckte eiskalt zum 7:0. In der 50. Minute vollendete Henri Marcoux dann den lupenreinen Hattrick und das sogar in Unterzahl. Die Vorlage zum 8:0 kam erneut von Andre Schroll. Der schönste Treffer fiel dann in der 53.Minute. Die Panther spielten in Unterzahl mit 3:5. Fabian Staudt luchste dem Fuchs-Verteidiger die Scheibe ab, marschierte alleine auf das Tor von Dominik Henning zu und wurde kurz vor dem Tor von den Beinen geholt. Den fälligen Penalty führte Fabian Staudt aus und vernaschte Duisburgs besten Spieler, Dominik Henning, es hieß 9:0. Ärgerlich war am Ende nur die Situation, die Henri Marcoux einen Zahn kostete und einen weiteren beschädigte. Ein Verteidiger der Füchse verletzte den ehemaligen DEL-Spieler mit dem Schläger im Gesicht und bekam nur zwei Strafminuten.

Strafen: Duisburg 14, Grefrath 16 + 10 (Gerrit Ackers).

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