KJEC verkauft sich in Düsseldorf gut

Bulldogs gelingt Derbysieg im PenaltsyschießenBulldogs gelingt Derbysieg im Penaltsyschießen
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Am Freitagabend trat der Königsborner JEC vor rund 500 Zuschauern an der Düsseldorfer Brehmstraße bei den Amateuren der DEG Metro Stars an. Dabei verkaufte sich der KJEC über weite Phasen trotz einer 2:7 (0:4, 1:0, 1:3)-Niederlage sehr teuer.

Das Spiel begann aus Königsborner Sicht jedoch alles andere als gut. Torwart Christoph Golks erwischte einen rabenschwarzen Tag und musste bereits nach 87 gespielten Sekunden zum ersten Mal hinter sich greifen. Nachdem es nach 14 Minuten bereits 4:0 für Düsseldorf stand, wurde Golks von Dominik Kuchnia abgelöst. Dieser Wechsel erwies sich in der Folge als richtig, denn Kuchnia präsentierte sich in Bestform und ließ trotz des Düsseldorfer Dauerbeschusses im ersten Drittel kein Gegentor zu. Beim KJEC haderte man im ersten Abschnitt mit der Schiedsrichterleistung, welche bis dahin sehr einseitig und überaus kleinlich war.

Im zweiten Drittel konnten die Bulldogs dem haushohen Favoriten ordentlich Paroli bieten und wesentlich besser ins Spielgeschehen eingreifen. So erarbeiteten sich die Stürmer zunehmend gute Torchancen während die stark aufspielende Verteidigung hinten die Schotten dicht machte. Zur großen Überraschung der Düsseldorfer Fans kam der Underdog aus Unna in der 24. Minute durch einen schön herausgespielten Treffer von André Kuchnia auf 4:1 heran. Im weiteren Verlauf des Drittels fielen auf beiden Seiten keine Tore.

Auch im letzten Spielabschnitt konnte Königsborn gut mithalten. In der 46. Minute trafen die Metro Stars aber zum 5:1. Während Düsseldorf insgesamt 19 Feldspieler zur Verfügung standen, konnte KJEC-Trainer Uwe Roosen lediglich 12 Feldspieler einsetzen. Dies hatte zur Folge, dass die Bulldogs konditionell alles geben und über die Leistungsgrenze hinausgehen mussten. Die Belastung auf die Spieler wurde in der 46. Minute noch erhöht, nachdem Tim Linke seiner Mannschaft mit einer vollkommen unnötigen 10-Minuten-Disziplinarstrafe einen Bärendienst erwiesen hatte. Die elf verbleibenden Feldspieler konnten nicht verhindern, dass Düsseldorf in der 50. Minute auf 6:1 erhöhte. Nur eine Minute später konnte der KJEC durch einen schönen Allengang von Patrick Kuchnia wieder auf 6:2 verkürzen. Eine halbe Minute traf Düsseldorf aber zum 7:2-Endstand.

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