KJEC verabschiedet sich mit Sieg in Sommerpause

Bulldogs gelingt Derbysieg im PenaltsyschießenBulldogs gelingt Derbysieg im Penaltsyschießen
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Bevor es für den Königsborner JEC in die verdiente Sommerpause ging, musste man am Sonntag noch auswärts beim EHC Neuwied antreten. Dort gab es vor der Kulisse von 800 Zuschauern neben einem deutlichen 5:1 (1:1, 2:0, 2:0)-Erfolg auch noch eine regelrechte Strafzeitenflut. 169 Strafminuten standen am Ende insgesamt zu Buche.

Dabei schienen sich die Bulldogs von der Atmosphäre im Ice House zumindest in der Anfangsphase sichtlich beeindrucken lassen. Unter dem lautstarken Jubel der Fans ging der EHC Neuwied in der fünften Minute durch Stephan Petry in Führung. Für den Ausgleich sorgte dann aber Dennis Buchwitz in der zwölften Spielminute. Beide Mannschaften hatten noch weitere gute Chancen, konnten diese aber nicht nutzen.

Zu Beginn des Mitteldrittels, die Hausherren hatten gerade ein Unterzahlspiel unbeschadet überstanden, sorgte Derek Picklyk dafür, dass der vorherige Rückstand in eine 2:1-Führung umgebogen werden konnte. Zur großen Freude der zehn mitgereisten KJEC-Fans war es dann erneut Picklyk, der in der 28. Minute das Ergebnis auf 1:3 erhöhte. In den darauf folgenden Minuten ging es dann drunter und drüber. Zunächst wurde ein Treffer des EHC Neuwied aberkannt, anschließend entlud sich der Frust über diese Fehlentscheidung auf dem Eis. Ein Spieler der Heimmannschaft ging auf Bulldogs-Verteidiger Tim Schulz los, war zur Folge hatte, dass sich ein weiterer EHC-Spieler und Kai Domula vom KJEC in die Situation einmischten. In der Rauferei wurde das Trikot von Domula dermaßen zerrissen, dass es unbrauchbar war. Das Trikot wurde aber nicht weiter benötigt, denn alle Beteiligten erhielten Spieldauer-Disziplinarstrafen und durften unter die Dusche gehen.

Anschließend wurde dann auch wieder Eishockey gespielt. Im letzten Drittel gelang es Königsborn, trotz des hohen Drucks der Neuwieder Offensive, die Führung weiter zu erhöhen. Jan Rademacher traf in der 48. Minute zum 4:1. Nach einem harmlosen Foul in der 57. Minute gab es einen Penalty zu Gunsten des KJEC. Routinier Igor Cillik verwandelte diesen locker zum 5:1, was gleichzeitig auch der Endstrand war. Eine unrühmliche Aktion gab es dann wenige Sekunden vor Spielende, als der Neuwieder Marco Herbel den Königsborner Patrick Kuchnia mit einem Fausschlag ausknockte. Der Neuwieder erhielt dafür eine Matchstrafe.

Bulldogs-Pressesprecher Ralf Kowalsky fand für den Gegner lobende Worte: „Es war ein stimmungsreiches Spiel vor einem tollen Publikum. Der EHC Neuwied ist auf jeden Fall eine Bereicherung für die Regionalliga.“ Damit beendet der KJEC die Regionalliga-Pokalrunde, wie bereits in der Vorsaison, auf dem zweiten Tabellenplatz, so dass man auch in der Saison 2009/2010 Regionalliga-Eishockey in Unna-Königsborn zu sehen bekommen wird.

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