Keine Tore für die Salzgitter Icefighters gegen den Aufsteiger0:4-Niederlage gegen den ECW Sande

(Foto: TAG Salzgitter Icefighters)(Foto: TAG Salzgitter Icefighters)
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Dabei starteten beide Mannschaften mit viel Schwung in das Geschehen, wobei die Gastgeber die ersten Offensivakzente setzen konnten. Nachdem Thomas Herklotz im Angriffsdrittel die Scheibe eroberte, landete ein darauf folgender Versuch allerdings nur am Aluminium (1.). Luca Häufler versuchte es im Anschluss gleich zweimal, verfehlte dabei einmal das Gehäuse und scheiterte beim anderen Mal an Gäste-Goalie Nikolajs Zukovs (3.). Auch ein frühes Powerplay blieb - so wie alle darauf folgenden – ergebnislos. Im Anschluss daran folgten wechselseitige Angriffe, bei denen sich erste Probleme abzeichneten, die nahezu das gesamte Spiel durchzogen, wie Vit treffend formulierte: „Unser Zweikampfverhalten war sehr schlecht, die Pässe kamen nicht an, es war zu wenig Zug zum Tor und die gegenseitige Unterstützung fehlte. Alles was wir vor zwei Wochen gezeigt haben, fand heute nicht statt.“ So gingen die Jadehaie in Minute zwölf mit einem Treffer von Nick Hurbanek, der vom rechten Bullykreis aus abzog, mit 1:0 in Führung und übernahmen in der Folge immer mehr Spielanteile. Die Stahlstädter hingegen taten sich immer schwerer, einen koordinierten Spielaufbau zu gestalten. Die Defensivstärke des erfahrenen Gegners tat ihr übriges.

Zu Beginn des zweiten Drittels zog Sande diverse Strafen, sodass das Team vom Salzgittersee mehrere Minuten in Überzahl spielte – teilweise sogar fünf gegen drei – daraus jedoch keinen Nutzen ziehen konnte. Die Mannschaft von der Nordsee setzte ihr Spiel weiter durch und erhöhte durch Johannes Mundt auf 2:0 (28.). Dabei bekam der Spieler ein gut getimten Pass und konnte völlig frei stehend an Dennis Korff vorbei einschieben. Vit nahm zur Spielmitte eine frühe Auszeit, die allerdings wenig veränderte. „Wir haben dann auf drei Reihen umgestellt und wollten einen neuen Impuls setzen.“ Weiterhin kamen Pässe nicht an, Zweikämpfe wurden nicht geführt und der Spielaufbau führte des Öfteren ins Leere. Das Gästeteam profitierte von einer insgesamt stabilen Verteidigung und auch Schlussmann Zukovs hatte einen guten Tag erwischt.

Zu den wenigen guten Möglichkeiten auf Seiten der Icefighters gehörte ein weiterer Versuch von Häufler, dessen Schuss am Schlägerschaft des Goalies endete, in der 34. Minute und ein Alleingang von Herklotz, der sich durch die gesamte Defense tankte und dennoch keinen Erfolg hatte. Beim nächsten Angriff legte Mundt im Powerplay nochmal nach und erhöhte auf 3:0 (35.). Im Schlussabschnitt bot sich lange Zeit weiterhin dasselbe Bild, Korff musste sich noch einmal umdrehen, nachdem das 4:0(45.) in seinem Kasten gelandet war. Erst zehn Minuten vor der Sirene bäumte sich die Vit-Truppe nochmal auf und setzte den Gegner in dessen Drittel unter Druck, ein Torerfolg blieb trotzdem aus.

„Gegen eine Mannschaft wie Sande, die gute Spieler geholt hat, kann man so nicht bestehen. Nur im letzten Drittel hatten wir ansatzweise das gezeigt, was gegen Bremen zu sehen war. Aber wir waren nicht gefährlich genug, da hat der letzte Biss gefehlt. Wir wollten teilweise auch zu viel, statt die einfachen Dinge zu machen. Das war verdient verloren. Jetzt müssen wir den Schalter wieder umlegen. Wir müssen hart miteinander arbeiten, dann werden wir auch wieder Erfolg haben“, resümierte Salzgitters Trainer.

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