Keine ClevernessSalzgitter Icefighters

Keine ClevernessKeine Cleverness
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„Es fällt leicht, Niederlagen auf den Schiedsrichter zu schieben um von der eigenen Schwäche abzulenken. Doch an der ersten Heimspielniederlage nach 60 Spielminuten hatte der indisponierte Hauptschiedsrichter seinen Anteil“, schreiben Icefighters.

In allem war es kein gutes Spiel was die Icefighters ablieferten. Der Schreck über den kurzfristigen Ausfall von Neuzugang J. Nüsse und M. Marnota musste zusätzlich verkraftet werden. So lag man mit einem dezimierten Kader, nach dem ersten Drittel, bereits mit 0:2 im Hintertreffen. Jedoch wurde in der 7. Spielminute ein klarer Treffer verwehrt, zum Leidwesen der Salzgitteraner wurde zu früh abgepfiffen.

Im zweiten Drittel fanden die Icefighters besser in die Partie und konnten sich einige gute Chancen erspielen. In der 29. Spielminute war es dann soweit , nach schöner Vorarbeit, von dem extra aus Schweden angereisten M. Brücher, konnte D. Jasieniak den Anschluß erzielen. Die Wolfsburger wussten zu dieser Zeit der schnellen und robusten Gangart nichts entgegenzusetzen. Erst nach einer längerfristigen Unterbrechung- D. Jasieniak verletzte sich nach einem klaren Stockschlag im Gesicht schwer und schied aus. Der Hauptschiedsrichter bewertete diese Szene zum Nachteil der Icefighters und ließ das Spiel ohne Strafe weiterspielen. Kurz drauf zog Wolfsburg durch einen Doppelpack auf 1:4 davon (33./35. Min.). Mit diesem Spielstand ging es in die zweite Drittelpause.

Gleich zu Beginn im letzten Drittel verkürzten die Icefighters mit zwei schnellen Toren durch D. Zapfe und K. Hoffmann auf 3:4 (42./44. Min.) Die Wolfsburger waren nach dem Doppelpack verunsichert und es fiel noch ein weiterer Treffer, doch wieder erkannte der Hauptschiedsrichter diesen nicht an. Und nochmal stand der Schiri im Blickpunkt, nach einer umstrittenen Strafe gegen Stürmer A. Kiene (46.Min.) erhielt Trainer R. Vit wegen mehrmaligem Reklamieren eine Spieldauerdisziplinarstrafe und musste die Trainerbank verlassen. Im folgenden Überzahlspiel fiel das 3:5 (47. Min) für Wolfsburg. Die Icefighters verpassten kurz drauf eine fünfminütige Überzahl-Chance, als der Wolfsburger Berkeczi wegen Bandencheck mit Verletzungsfolge duschen durfte und kassierten stattdessen das 3:6 (51. Min.). Kurz spannend machte es noch einmal der Anschlusstreffer von D. Borchmeier zum 4:6 (56. Min.) Doch ein Empty-Net Tor brachte an diesem Abend die Entscheidung für Wolfsburg 4:7 (59. Min) Der Treffer von A. Kiene zum 5:7 (60. Min.) blieb nur noch Ergebniskorrektur.

Nicht unverdient verlieren die Icefighters das Spitzenspiel in der Regionalliga Nord, denn in den entscheidenen Spielminuten fehlte einfach die nötige Cleverness. Die Zeit über die Jahreswende muss jetzt genutzt werden um die Verletzungen auszukurieren. Denn schließlich steht im neuen Jahr das schwere Auswärtsspiel in Bremen an.


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