Keine Chance gegen den MERC

Kobras zweimal gegen NeuwiedKobras zweimal gegen Neuwied
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Nicht den Hauch einer Chance hatten die Dinslakener Kobras in der Aufstiegsrunde zur Oberliga. Dem Mannheimer ERC unterlag das Team vom Niederrhein mit 4:10 (1:5, 3:2, 0:3). Mit klugen, hervorragendem Stellungsspiel und spielerisch sowie technisch erheblich besserem Eishockey kauften die Mannheimer den Kobras den Schneid ab. Lediglich eine Unaufmerksamkeit, in der 14. Minute ließ die Kobras zum ersten Treffer durch Dominik Lumare kommen. Das war aber auch schon Dinslakens Herrlichkeit. 1:5 hieß es zur Drittelpause und die Fans ahnten Furchtbares.

Auch im zweiten Drittel bot sich zunächst das gleiche Bild: Die Kobras versuchten den Mannheimer Spielaufbau zu zerstören und liefen ins offene Messer. Noch zweimal musste Mirko Theurer hinter sich greifen, bevor die Hausherren loslegten. Plötzlich war den Kobras der Wille, nicht kampflos unterzugehen, anzumerken. Dinslaken drückte entschlossen auf den nächsten Treffer und bestimmte das Geschehen. Das Ergebnis war in der 35. Minute das 7:2 durch Sebastian Leverenz. Weiter drückten die Kobras und hatten verdientermaßen Erfolg. Eine Minute später war es wieder Leverenz, der Erfolg hatte. Mannheim hatte sich noch nicht wieder gefunden und der Schütze nutzte die Unaufmerksamkeit der Gäste um den ansonsten sehr guten Mannheimer Goalie zum zweiten Mal zu überwinden. Durch einen eigenen Mitspieler in der Sicht behindert konnte er erst reagieren, als die Scheibe bereits eingeschlagen war. Dinslaken glaubte nun an sich und spielte selbstbewusst weiter. Der Erfolg gab den Kobras Recht, denn in der 39. Minute konnte Henri Marcoux auf 4:7 verkürzen.

Für das Schlussdrittel hofften nun alle Dinslakener Fans auf einen Endspurt der Kobras. Die Gäste kamen aber völlig unbeeindruckt aus der Kabine und machten da weiter, wo sie vor den Gegentoren aufgehört hatte, Mannheim ließ keine Chance mehr zu und konnte mit drei weiteren Treffern das 4:10 Endergebnis erzielen. Nach diesem Spiel müssen die Kobras erst einmal die Hoffnung auf den vierten Platz begraben. Mannheim hat mit dieser Leistung gute Voraussetzungen, die Play-offs zu erreichen.

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