Keine Blöße gegeben

Favorit war eine Nummer zu großFavorit war eine Nummer zu groß
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Keine Blöße gaben sich die Neusser in Moers, wo am Ende ein zweistelliger Sieg und ein Shut-out von Andreas Schrills zu Buche standen. Außerdem durfte man sich darüber freuen, dass sich die Liste der Ausfälle endlich reduziert. Am Ende stand ein 13:0-Auswärtssieg des Neusser EV bei den Black Devils Niederrhein.

Trainer Andrej Fuchs konnte beim Tabellenschlusslicht nicht nur auf die zuletzt angeschlagenen Akteure zurückgreifen, sondern auch auf Ingo Angermann, der nach fünfwöchiger Verletzungspause sein Comeback feierte. Da nur der gesperrte Tim Krahforst fehlte, setzte Fuchs erstmals von Beginn an auf vier komplette Sturmreihen, während sich in der Defensive sieben Verteidiger abwechselten. Mit entsprechend hohem Tempo startete der NEV in die Partie, die frühzeitig einen einseitigen Verlauf nahm. Während Andreas Schrills im Neusser Gehäuse nur selten beschäftigt wurde, stand auf der anderen Seite Benjamin Flühmann im Mittelpunkt des Geschehens. Auch wenn der 22-Jährige durchaus gute Arbeit leistete, stand es nach knapp zehn Minuten bereits 3:0 für die Neusser, die bis zur Drittelpause noch einen Unterzahltreffer durch David Köhler nachlegten. Anschließend übernahm Ersatztorhüter Florian Wels die undankbare Aufgabe, sich den Neusser Angriffswellen entgegen zu stemmen. Obwohl auch dieser zu überzeugen wusste, schlug es weiterhin regelmäßig im Gehäuse der Grafschafter ein. Der Höhepunkt war ein Unterzahltreffer von Sascha Schmetz, der vom eigenen Bullykreis durchstartete und sein Solo mit dem Tor zum 9:0 abschloss. Während Schahab Aminikia immer noch auf der Strafbank saß, lief Schmetz den Moerser Verteidigern ein weiteres Mal davon, überließ den Torjubel aber David Köhler, der den Puck im Nachschuss über die Linie drückte (39.). Nachdem man bereits mit einem zweistelligen Zwischenstand in das letzte Drittel ging, nutzte Andrej Fuchs die Gelegenheit zu einigen Reihen-Experimenten, durch die der Spielfluss etwas ins Stocken geriet, zumal seine Schützlinge - wohl schon an das Sonntagsspiel denkend - einen Gang zurückschalteten. Dennoch geriet der Shut-out von Andi Schrills nicht mehr in Gefahr, der im Mittelabschnitt einige gute Möglichkeiten der Gastgeber zunichte machte, ansonsten aber nur selten eingreifen musste. Auch seine Vorderleute taten in der Schlussphase noch etwas für die eigene Statistik und legten noch drei Treffer nach. Dank des deutlichen Erfolgs eroberten die Neusser den dritten Tabellenplatz zurück, den sie zwischenzeitlich an die Düsseldorfer EG 1b abgeben mussten, weil die beiden Siege über den ESC Trier nach dessen Rückzug aus der Wertung gestrichen wurden.

Tore: 0:1 (6:26) Aminikia (H. Schrills, Oltmanns), 0:2 (9:14) Perlitz (Bromé, Ackermann/5-4), 0:3 (10:46) Oltmanns (Geisler, Schmetz), 0:4 (16:20) Köhler (Pering/4-5, 0:5 (21:38) Bromé (Ackermann), 0:6 (24:17) Köhler (Schmetz), 0:7 (24:42) Blumentritt, 0:8 (32:54) Schmetz (Ernst, Köhler/5-4), 0:9 (38:05) Schmetz /4-5), 0:10 (38:55) Köhler (Servos, Schmetz/4-5), 0:11 (52:17) Aminikia (5-4), 0:12 (52:45) Bromé (Köhler), 0:13 (55:25) Oltmanns (Angermann). Strafen: Moers 20 + 10 (Löwenstein), Neuss 14 + 10 (Perlitz).

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