Kein Tor gegen KölnDinslakener Kobras

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Und dann greift die alte Binsenweisheit: Wenn du kein Tor machst, kannst du auch kein Spiel gewinnen.

Die Kobras, die bei diesem Spiel letztmalig auf den gesperrten Torjäger Jan Nekvinda verzichten mussten, lieferten ihre bis dato schlechteste Saisonleistung ab. Wie in Kassel, so war es auch gegen Köln nicht spielentscheidend, dass sich Torhüter Dennis Rudolph beim Dienstagstraining eine Knieprellung zugezogen hatte und durch Björn Wolf hervorragend ersetzt wurde, doch es war sicherlich auch nicht hilfreich, dass sich Daniel Pleger, an diesem Abend Mittelstürmer der ersten Reihe, bereits im ersten Drittel ohne gegnerische Fremdeinwirkung einen Nerv einklemmte und für den weiteren Verlauf der Partie passen musste. Und so war Trainer Tsvetkov zu Umstellungen gezwungen, was sich dann auf die fehlende Abstimmung bei den Laufwegen auswirkte. Pässe fanden häufig nicht ihr Ziel und wenn man sich mal bis vor das Tor der Haie vorgearbeitet hatte, war beim gut aufgelegten Gästetorhüter Hagen Blum Endstation.

Individuelle Fehler in der Kobra-Verteidigung erlaubten dann den Kölnern, im zweiten Drittel auf 0:4 davonzuziehen. Davon erholten sich die Männer um Kapitän Dirk Schmitz, der sich im Übrigen kurz vor Ende der Partie nach einem unglücklichen Check eine Spieldauerdisziplinarstrafe einhandelte und somit am Freitag in Grefrath fehlen wird, im weiteren Spielverlauf nicht mehr. Trotz großer Bemühungen blieb ihnen sogar der Ehrentreffer versagt. So ist das eben, an Tagen wie diesen.

Bleibt zu hoffen, dass am Freitag bei der Partie in Grefrath mit dem Einsatz von Jan Nekvinda auch die Torgefährlichkeit zurückkehrt.

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