Kantersieg mit langem Anlauf

4:5 verloren – doch die Nierspanther sind Pokalsieger4:5 verloren – doch die Nierspanther sind Pokalsieger
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Die Grefrather Nierspanther hatten mit dem Euregio EV „Die Grizzlies“ ein Landesligateam zu Gast, das in der kommenden Saison, um die Meisterschaft mitspielen will. Der Klassenunterschied spiegelte sich im Ergebnis wieder. Der Verbandsligist vom Niederrhein gewann mit 17:1 (2:0, 2:1, 13:0).

Die Gäste standen zunächst tief in der eigenen Zone und machten den Panthern das Leben schwer. Man hatte zwar immer wieder beste Torchancen, doch das Bollwerk um Goalie Christoph Gölks konnte einfach nicht geknackt werden. Selbst eine 5:3-Überzahlsituation konnte nicht mit einem Treffer vergoldet werden. So blieb es bis zur 14. Minute beim 0:0. In der 15. Minute klingelte es dann dafür gleich zweimal im Gehäuse der Gäste. Zunächst traf Stefan Peisker auf Vorlage von Wasja Steinborn zum 1:0 und siebzehn Sekunden später brachte Andre Schroll eine Vorlage von Henri Marcoux und Fabian Staudt zum 2:0 im Tor unter.

Im zweiten Drittel lief das Spiel nicht anders, denn die Gäste igelten sich in der eigenen Zone ein, warteten auf Kontermöglichkeiten und die Panther bissen sich weiterhin die Zähne aus. In der 23. Minute fiel dann der verdiente Treffer zum 3:0. Jan Lankes und Nils Peil leisteten die Vorarbeit und Matthias Holzki, einer der besten Panther, ließ dem Gästegoalie keine Chance. 120 Sekunden später spielten die Panther mit 4:3 in Überzahl. Benjamin Albrecht brachte die Scheibe in die Angriffszone, passte quer zu Fabian Staudt. Der Verteidiger holte zum Schlagschuss aus, traf die Scheibe aber nicht richtig und so marschierte Martin Podsiadlo alleine auf das Tor von Dennis Corbeck zu und jagte den Puck zum 1:3 ins Netz. Es vergingen wieder nur 120 Sekunden, da war der alte Abstand wieder hergestellt. Fabian Staudt machte seinen Fehler wieder gut, passte den Puck genau in die Schnittstelle der Gästeabwehr und Nils Peil schloss den Alleingang eiskalt ab, es hieß 4:1. Das war zugleich das letzte Highlight in diesem Drittel, denn immer wieder scheiterten die Panther an der sturen Taktik der Gäste.

In der Kabine muss es dann deutliche Worte gegeben haben und das Team wurde auch auf zwei Reihen umgestellt. Nun brannten die Panther ein wahres Feuerwerk ab, denn die Scheibe lief schnell durch die eigenen Reihen und der Zug zum Tor wurde erbarmungslos umgesetzt. Die Gäste waren im letzten Drittel völlig überfordert und selbst das Bündeln aller Abwehrkräfte reichte nicht gegen ein wie entfesselt auftretenden Grefrather EC. Fast im Minutentakt schraubten die Panther das Ergebnis am Ende auf 17:1. Die Torschützen im letzten Drittel waren Matthias Holzki (3), Andre Schroll, Henri Marcoux, Michael Emmanouil (je 2), Marco Piwonski, Wasja Steinborn, Stefan Peisker und Benjamin Albrecht (je 1). Am kommenden Sonntag folgt dann das Rückspiel in Aachen.

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