Kantersieg im ersten Heimspiel

Favorit war eine Nummer zu großFavorit war eine Nummer zu groß
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Der erste Auftritt auf heimischem Eis hatte für den Neusser EV direkt einen zweistelligen Sieg zur Folge. Auch wenn zu diesem Zeitpunkt noch nicht alles rund laufen konnte, durfte man von der Saison-Premiere ein positives Fazit ziehen. Der NEV besiegte den GSC Moers mit 10:4 (5:2, 4:1, 1:1).

Stadionsprecher Udo Marsch hatte die Vorstellung der neu formierten NEV-Mannschaft gerade erst beendet, da „musste” er auch schon den ersten Torerfolg verkünden. Dennis von der Heiden hatte nach nur 47 Sekunden den Torreigen eröffnet und damit den Startschuss für eine unterhaltsame Partie gegeben. Zwar merkte man beiden Mannschaften an, dass es für sie das jeweils erste Testspiel war, dennoch gab es schon im ersten Abschnitt einige sehenswerte Spielzüge zu sehen. Die nur mit zwölf Feldspielern angetretenen Gäste versteckten sich anfänglich nicht und machten mit dem in Überzahl erzielten Ausgleich klar, dass sie sich nicht so schnell in die aus dem Vorjahr gewohnte Opferrolle fügen würden. Unter dem Strich dominierte Neuss das Geschehen auf dem Eis jedoch, und so war es eine logische Konsequenz, dass der NEV bis zur Pause einen 5:2-Vorsprung herausschießen konnten. Neben Gilbert Schröder und Steve Blumentritt trafen auch die Neuzugänge David Bromé und Holger Schrills, deren Reihen sich auch im weiteren Spielverlauf als die torhungrigsten erweisen sollten. Da einzig der am Ellenbogen operierte Boris Ackermann auf Seiten des NEV ausfiel, ließ Trainer Andrej Fuchs sieben Verteidiger und vier komplette Sturmreihen spielen, die den Gästen im Mittelabschnitt deutlich zusetzten. Moers kam erst gegen Drittelende wieder besser ins Spiel und wurde prompt mit dem dritten Treffer belohnt, den Julian Gemein gegen den zur „Halbzeit” anstelle von Dennis Kohl eingewechselten Andreas Schrills erzielte. Doch auch der GSC hatte einen Tausch auf der wichtigsten Position vorgenommen, Benjamin Flühmann folgte auf Marc Suhrkamp. An dem Ex-Düsseldorfer sollten sich die Neusser noch einige Male die Zähne ausbeißen, doch zwei zwischenzeitliche Treffer reichten, um das Ergebnis in zweistellige Höhe zu schrauben. Moers’ Kapitän Werner Heinrich setzte den Schlusspunkt unter eine Partie, in der sich beide Mannschaften auch in punkto Härte nichts schenkten, ohne dabei jedoch die Grenze des Vertretbaren allzu deutlich zu überschreiten. Ein Auftakt, der nicht nur wegen der sieben von Neuzugängen erzielten Tore Mut macht, auch wenn erwartungsgemäß noch viel Arbeit auf die Schützlinge von Trainer Andrej Fuchs wartet.

Tore: 1:0 (0:47) von der Heiden (Klauck, Pering), 1:1 (4:25) Utz (Heinrich/5-4), 2:1 (11:14) Schröder (Bromé/5-4), 3:1 (11:27) Schrills (Aminika), 3:2 (14:10) Schmitz (Utz, Stiene/5-4), 4:2 (15:40) Bromé (Angermann, Fuchs), 5:2 (16:28) Blumentritt (von der Heiden), 6:2 (24:31) Angermann (Perlitz, Fuchs), 7:2 (30:45) Schrills (Aminika), 8:2 (31:20) Oltmanns (Schrills, Aminika), 8:3 (37:34) Gemein (Schmitz), 9:3 (39:48) Angermann (Servos), 10:3 (43:39) Aminika (Schrills), 10:4 (59:27) Heinrich (Kalisch, Schmitz/5-3). Strafen: Neuss 22, Moers 14. Zuschauer: 221.

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