Juzas Dreier-Pack ebnet den Weg

Wölfe verzichten auf Oberliga-TeilnahmeWölfe verzichten auf Oberliga-Teilnahme
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Dank eines Dreier-Packs von Torjäger Martin Juza und jeweils zehn starken Minuten zu Beginn des ersten und dritten Drittels setzten sich die Harzer Wölfe völlig verdient mit 6:3 (3:1, 0:0, 3:2) gegen den ECC Preussen Berlin durch. „Berlin ist ein unangenehmer Gegner, meine Mannschaft hat das gut gelöst“, sagte Trainer Jan Furo.

Vor über 800 Zuschauern übernahmen die Wölfe von Beginn an das Kommando und führten nach drei Minuten bereits mit 2:0. Zunächst hatte Benjamin Salzmann nach schöner Vorarbeit von Andreas Schock getroffen, keine 30 Sekunden später Roman Vanek nachgelegt. In der 15. Minute schlug schließlich Juza das erste Mal zu. Der Anschlusstreffer von Kay Hurbanek sorgte zumindest für etwas Spannung.

Im zweiten Drittel verpassten die Wölfe bei dicken Chancen von Stefan Bilstein und Harry Kulczynski weitere Tore. ECC-Torwart Marco Guthke behielt jeweils die Oberhand. Da auch der Wölfe-Keeper Tobias Bannach mehrmals beherzt zupackte, blieb es zunächst beim 3:1.

Mit zehn Minuten Tempo-Eishockey zu Beginn des Schlussabschnitts sorgten die Gastgeber dann aber für klare Verhältnisse. Juza (43.), Alexander Deibert (45.) und erneut Juza (48.) schraubten das Ergebnis auf 6:1, die Partie war entschieden. „Unsere Tore zum Schluss waren dann nur noch Kosmetik“, bekannte Berlins Trainer Harald Kuhnke. Rick Giermann und Michael Henk ließen das Ergebnis erträglich für die Preussen erscheinen, der sichere Erfolg der Wölfe wurde aber nicht mehr gefährdet. Bei den Harzern gefielen vor allem der Dreifach-Torschütze Juza sowie Deibert, während auf Berliner Seite der 19-jährige Michael Henk einen starken Eindruck hinterließ.

Am kommenden Wochenende bietet sich den Wölfe-Fans die letzte Chance vor Weihnachten, ihr Team im Wurmbergstadion zu sehen. Gast am Freitag ab 20 Uhr ist die SG Niesky/Weißwasser. Sonntag geht es dann zum Auswärtsspiel bei FASS Berlin, Beginn in der Spree-Metropole ist bereits um 13:30 Uhr.

Tore: 1:0 (2:31) Salzmann (A. Schock, Kulczynski), 2:0 (2:57) Vanek (Juza, Potac), 3:0 (14:12) Juza (Deibert/5-4), 3:1 (18:12) Hurbanek (Henk/4-4), 4:1 (42:34) Juza (5-4), 5:1 (44:35) Deibert (Vait), 6:1 (47:30) Juza (Deibert, Potac/5-4), 6:2 (49:33) Giermann (Wunderlich, Struck), 6:3 (53:38) Henk (Weise, Segmüller). Strafen: Braunlage 20 + 10 (Vanek), Berlin 16. Zuschauer: 804.


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